Karl Lauterbach: Polizei muss eingreifen – sein Impfeinsatz ist geplatzt

Karl Lauterbach konnte seinen Impfeinsatz nicht antreten.
Karl Lauterbach konnte seinen Impfeinsatz nicht antreten.
Foto: IMAGO / photothek

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist nicht nur Bundestagsabgeordneter, sondern auch ein ausgebildeter Arzt. Der Professor wollte am Freitag in einem Impfzentrum in Leverkusen aushelfen und selbst Spritzen verteilen. Doch dazu kam es nicht!

Wie Karl Lauterbach selbst mitteilt, riet ihm die Polizei von seinem Einsatz ab. Der Hintergrund ist erschütternd!

Karl Lauterbach: Polizei muss eingreifen – Impfeinsatz abgesagt

Über seinen Facebook- und Twitter-Seiten berichtete Lauterbach am Freitagmittag, was geschehen war: „Ich wollte am Freitag als Impfarzt in Leverkusen meinen Dienst aufnehmen. Leider hat es schon im Vorfeld so viele angekündigte Proteste gegen das Leverkusener Impfzentrum gegeben, dass ich den Start erst einmal absagen muss. Polizei und Sicherheitsbehörden sahen Gefährdung.“

Weiter erklärte Lauterbach, dass er die „großartigen Kollegen und Kolleginnen“ im Zentrum nicht gefährden wollte. „Es ist allerdings schade, wie stark der Einfluss radikaler Minderheiten auf unser Handeln jetzt wächst", bedauerte Lauterbach die Entwicklung.

Der Politiker hatte vorher angekündigt, sich „wie alle Mitglieder des Impfzentrums“ auch selbst mit dem Impfstoff von Astrazeneca impfen zu lassen.

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Karl Lauterbach ist ein Feindbild der „Querdenker“ und Corona-Leugner

Zuvor sah sich Karl Lauterbach in seiner Befürchtung bestätigt, dass sich die Corona-Mutanten in Deutschland stark ausbreiten. Über Twitter ermahnte er die Bevölkerung, den Lockdown ernst zu nehmen. „Sonst beginnt die 3. Welle“, prognostiziert der Politiker.

Lauterbach ist schon seit Beginn der Pandemie ein großes Feindbild der selbsternannten „Querdenker“ und Corona-Leugner, auch aufgrund seiner zahlreichen TV-Auftritte und seiner oft eher pessimistischen Vorhersagen.

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