ARD: „Brisant“-Moderatorin Mareile Höppner fühlt sich von Politik im Stich gelassen – „Ein gravierender Fehler“

ARD-Moderatorin Mareile Höppner macht auf ein ernstes Problem aufmerksam.
ARD-Moderatorin Mareile Höppner macht auf ein ernstes Problem aufmerksam.
Foto: MDR/Hagen Wolf

Sie ist selbst Mutter eines schulpflichtigen Kindes. Auch an ARD-Moderatorin Mareile Höppner geht die Corona-Pandemie natürlich nicht spurlos vorbei. Insbesondere die Schließung der Schulen macht der Mutter eines zehnjährigen Jungen zu schaffen.

In der ARD-Diskussionsrunde „hart aber fair“ will sie den Politikern endlich zu verstehen geben: „Eltern sind keine Pädagogen.“

ARD-Moderatorin Mareile Höppner besorgt: Kinder versäumen wichtige Ereignisse ihrer Entwicklungsphase

Mareile Höppner ist im Home-Schooling inzwischen selbst zur Lehrerin geworden. Tatsächlich begann die ARD-Moderatorin vor ihrer Zeit beim Fernsehen ein Lehramtsstudium, doch nicht mal das kann ihr im Pandemie-Alltag helfen.

„Selbst, wenn ich das mal gelernt habe, kann das diese Lücke nicht schließen“, stellt Mareile Höppner klar.

Von riesigen Lücken spricht die 43-Jährige auch, als es um das Versäumnis von wichtigen Festen wie Einschulungen oder Abschlussfahrten geht. „Das ist mehr als nur ein wichtiges Datum. Das sind entscheidende Punkte der Entwicklung“, beteuert Mareile Höppner. Der „Brisant“-Moderatorin zufolge entstehen dadurch emotionale und seelische Lücken bei den Kindern.

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Das ist Mareile Höppner:

  • Mareile Höppner wurde am 12. Mai 1977 in Hamburg geboren
  • Sie startete ihre TV-Karriere als Reporterin in der Redaktion von RTL Nord
  • Danach wurde Mareile zur Wettermoderatorin bei „Guten Abend RTL“
  • Von 2004 bis 2006 war sie für ProSieben tätig
  • Seit 2008 moderiert sie das ARD-Boulevardmagazin „Brisant“
  • Mareile Höppner hat einen Sohn (*2010)

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ARD-Star Mareile Höppner fordert: „Die Pandemie muss Thema im Unterricht werden“

„Ein gravierender Fehler“ sei für sie zudem, dass Kinder sich nicht mehr so viel bewegen können wie vor der Pandemie. Denn der wöchentliche Sportunterricht fällt im Zuge des Lockdowns ebenfalls aus. „Neben der sozialen Entwicklung geht es natürlich auch um die Entwicklung in einer Gruppe und das hat auch viel mit sportlichem Austausch zu tun“, erklärt Mareile Höppner.

Um mit der Situation, die für jeden von uns Neuland ist, besser umgehen zu können, fordert die Mutter außerdem: „Die Pandemie muss Thema im Unterricht werden.“

Die Hamburgerin gebe bereits ihr Bestes, das Home-Schooling mit ihrem eigenen Beruf zu vereinen, doch das könne keine Lösung auf Zeit sein. „Ich kann mich da nur wiederholen: Eltern sind keine Pädagogen“, macht Mareile Höppner in einer indirekten Ansage an die Politiker klar. „Deshalb glaube ich, dass diese Nähe zu Hause mit den Eltern nicht immer nur günstig ist. Privat ja, aber nicht im schulischen.“

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Eine niedliche Anekdote kann Moderator Frank Plasberg ihr dann aber doch noch entlocken. „Mein Sohn ist häufiger [bei der Arbeit, Anm.d.Red.] mit dabei. Der war schon dabei, als Kate und Prinz William heirateten und er noch ein Baby war“, verrät Mareile Höppner.

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