München Zoo: Tierpfleger gibt ARD-Interview – er sieht nicht, was in seinem Rücken passiert

Was ist denn da im Zoo München passiert?
Was ist denn da im Zoo München passiert?
Foto: Screenshot ARD

Als Pfleger im Zoo München muss man Augen und Ohren immer offen halten. Das weiß auch Tier-Pfleger Andreas Fries. Vor allem wenn man mit so riesigen Tieren Umgang hat wie er.

Fries ist im Tierpark Hellabrunn, dem Zoo in München, für die Elefanten zuständig. Und die haben es anscheinend faustdick hinter den Ohren. Darum mussten die grauen Dickhäuter auch etliche Kommandos lernen. „Die können jede Menge“, erklärt Fries im Interview mit der ARD.

München Zoo: Vorführeffekt bei den Elefanten

Und das habe auch gute Gründe, so Fries weiter. „Wenn man im direkten Kontakt mit so einem Tier arbeitet, muss man sich das vorstellen, wie wenn man einen Bernhardiner hat. Der ist schwerer zu handhaben, als ein kleiner Yorkshire-Terrier. Je größer das Tier ist, desto besser muss es auch Rücksicht auf den Menschen nehmen, beziehungsweise auch mit ihm zusammenarbeiten“, erklärt der erfahrene Tierpfleger.

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Das ist der Tierpark Hellabrunn in München:

  • Der Münchner Tierpark Hellabrunn wurde 1911 gegründet
  • In dem Tierpark leben über 18.000 Tiere
  • Hellabrunn beherbergt 740 verschiedene Tierarten
  • 2018 verzeichnete der Park rund 2.680.201 Gäste
  • Der Eintritt liegt für Erwachsene bei 15 Euro, für Kinder bis 14 Jahre bei sechs Euro
  • Anfang Juli musste der Zoo wegen Sturm-Schäden kurzfristig geschlossen werden
  • Die Öffnungszeiten sind montags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr

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Doch wie es der Teufel will, verhalten sich die Tiere genau in dem Moment, als Fries für die ARD-Sendung „Nashorn, Zebra & Co.“ ein Interview gibt, anders als gewünscht. Muss wohl der Vorführeffekt gewesen sein.

Elefanten fordern Schmuseeinheiten

Denn genau in dem Moment, in dem Fries die Vorteile der guten Erziehung aufzählt und betont, wie wichtig es sei, die Tiere immer gut im Auge zu behalten, kommen in seinem Rücken zwei Elefanten und fordern vehement ihre Schmuseeinheiten ein.

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Und das sogar arg penetrant. Doch Fries lässt sie nicht aus der Ruhe bringen. In tiefstem Bayrisch ruft er seine Elefanten zur Räson. Und mit einem Leckerchen und einem Klaps auf den Rüssel, lässt sich auch der größte Elefant besänftigen.

Nicht wirklich schmusen wollte ein anderer Bewohner des Zoos München. Was plötzlich im Reptilienhaus abging,