„Traumschiff“: Schauspielerin Barbara Wussow verrät – plötzlich ertönte an Bord DIESE Ansage

Barbara Wussow mit ihren „Traumschiff“-Kollegen Florian Silbereisen und Daniel Morgenroth.
Barbara Wussow mit ihren „Traumschiff“-Kollegen Florian Silbereisen und Daniel Morgenroth.
Foto: ZDF und Dirk Bartling

Sie ist die gute Seele auf dem „Traumschiff“. Auch wenn auf dem ZDF-Luxusdampfer alles drunter und drüber geht, Hoteldirektorin Hanna Liebhold, gespielt von Barbara Wussow, hat alles im Griff.

Doch manchmal kommt es auch auf dem „Traumschiff“ zu Szenen, die man nicht für möglich gehalten hätte. So wie im vergangenen März, als das Coronavirus die heile Welt auf dem „Traumschiff“ ins Wanken brachte. Wir haben mit Schauspielerin Barbara Wussow über die Zeit gesprochen.

„Traumschiff“: Barbara Wussow berichtet von ihrer Corona-Reise

Als wir Mitte Februar mit Barbara Wussow sprachen, kam die 59-Jährige gerade von den „Traumschiff“-Dreharbeiten auf den Malediven wieder. Eine schöne, aber auch anstrengende Zeit, so Wussow.

„Wir waren dort zehn Tage auf einer winzigen Insel. Nur das Filmteam, die Schauspieler und die Crew des Hotels“, berichtet die Schauspielerin.

Krank geworden ist in der Zeit glücklicherweise niemand. Auch, weil die Corona-Vorsichtsmaßnahmen sorgfältig durchgeführt wurden, so Wussow. „Wir wurden vorher rauf und runter getestet. Fiebermessen jeden Tag, Händewaschen alle zwei Stunden. Immer Abstand halten. Wir waren wirklich sehr diszipliniert. Nur so konnten wir diesen Dreh negativ beenden, wie man in diesen Zeiten sagt.“

„Traumschiff“: „Das war sehr spannend und unheimlich auf der einen Seite, aber auch sehr berührend auf der anderen.“

Dass es auch deutlich unentspannter geht, musste Barbara Wussow im vergangenen Jahr erleben. So war das „Traumschiff“ gerade auf hoher See, als weltweit der Lockdown ausgerufen wurde. Mit an Bord auch Barbara Wussow.

„Das war sehr spannend und unheimlich auf der einen Seite, aber auch sehr berührend auf der anderen. Wir gingen in San Francisco aufs Schiff und sollten dann eigentlich Panama anlaufen. Dann hieß es jedoch auf einmal, dass alle Häfen zu wären. Im ersten Moment war da natürlich große Angst. Wie kommen wir nach Hause, kommen wir überhaupt nach Hause, sind wir vielleicht auch krank an Bord?“, beschreibt die gebürtige Münchnerin die Unsicherheit auf dem Schiff.

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Traumschiff: Das waren die Kapitäne

  • Günter König (1981-1982)
  • Heinz Weiss (1983 - 1999)
  • Siegried Rauch (1999 - 2013)
  • Sascha Hehn (2014 - 2019)
  • Florian Silbereisen (seit 2019)

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Dann jedoch traf der Kapitän eine weitreichende Entscheidung. Die „MS Amadea“ musste zurück nach Bremerhaven. Also steuerte er sie ohne Zwischenstopp in drei Wochen von Panama nach Norddeutschland.

Doch das gestaltete sich gar nicht so leicht, schließlich war keiner an Bord auf Corona vorbereitet, es gab keine Masken. Doch auch dafür fand man auf dem „Traumschiff“ eine Lösung.

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„Auf dem Schiff ging dann der Aufruf um, wer mit einer Nähmaschine nähen könne. Zum Glück waren viele ältere Herrschaften an Bord und die alten Damen können das ja noch. Wir hatten zwei Nähmaschinen an Bord. Dann haben wir uns aus dem Internet Schnittzeichnungen besorgt und aus den Tischtüchern und Servietten 1200 Masken genäht. Meine trage ich immer noch als Talisman bei mir“, schildert Barbara Wussow das Ende einer Reise, das sie wohl nie mehr vergessen wird.

Auf den Malediven war auch eine junge Frau dabei, die man so auf dem „Traumschiff“ noch nie sah. Um wen es sich handelt, liest du hier.