Coronavirus: Schlimme Folgen bei Kindern – Mediziner machen DIESE Beobachtung

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Experten gehen von einer Zunahme der Häuslichen Gewalt während der Coronakrise aus. Durch Kontakt- oder Ausgangssperren sind Menschen gezwungenermaßen mehr mit ihrem Lebensgefährten zuhause. Wenn dieser gewalttätig ist, kann die Situation schnell eskalieren.

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Könnte das Coronavirus für Kinder schlimme Folgen haben? In mehreren Ländern beobachten Mediziner auftretende Komplikationen nach einer Corona-Infektion bei Kindern. Inzwischen hat sich auch die Weltgesundheitsorganisation eingeschaltet.

Coronavirus: Schlimme Folgen bei Kindern

Häufig verläuft die Erkrankung mit dem Coronavirus bei Kindern eher mild. Doch es häufen sich inzwischen Fälle, woran Kinder, im Alter zwischen einem und 14 Jahren, an einem seltenen entzündlichen Syndrom erkranken.

Sie haben Fieber, Hautveränderungen und entzündete Organe, ähnlich wie bei dem bekannten Kawasaki-Syndrom. Die Beschwerden treten in den meisten Fällen etwa vier bis sechs Wochen nach einer Corona-Erkrankung auf.


In Großbritannien hatten Ärzte im April erstmals auf die Entzündungskrankheit bei Kindern nach einer Corona-Infektion hingewiesen. Die Weltgesundheitsorganisation untersucht jetzt mögliche Zusammenhänge.

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Das sind die Symptome des Coronavirus:

  • Fieber (häufig)
  • trockener Husten (häufig)
  • Schnupfen (selten)
  • Kurzatmigkeit (selten)
  • Gliederschmerzen (selten)
  • Hals- und Kopfschmerzen (selten)
  • Durchfall oder Erbrechen (selten)

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Mediziner beobachten Komplikationen

Die Krankheit mit dem Kürzel MIS-C hat Gemeinsamkeiten mit dem bereits bekannten Kawasaki-Syndrom. Dabei entzünden sich mittlere und kleinere Arterien, die zu schmerzhaften Schwellungen am Körper führen können.

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Das klingt für Eltern natürlich beängstigend, doch eine beruhigende Nachricht gibt es: Nach einer bewährten anti-entzündlichen Behandlung im Krankenhaus, heilt das Kawasaki-Syndrom meist ohne Schwierigkeiten aus, berichtet der „Stern“.

Die MIS-C-Fälle wurden bislang nur aus Europa und Nordamerika gemeldet. Auch in Deutschland sind bereits zehn Kinder und Jugendliche erkrankt. (mia)