DHL führt kontaktlose Zustellung ein – gehen jetzt mehr Pakete verloren?

Diese Branchen profitieren in der Corona-Krise!

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Das könnte Ärger für die DHL bedeuten. Die Einführung der kontaktlosen Zustellung sorgt für Unmut – bei den Paketboten und natürlich auch bei den Kunden. Die kontaktlose Zustellungen wurde Anfang 2020 eingeführt. In erster Linie, um Mitarbeiter und Kunden vor der Ansteckung mit Corona zu schützen.

Einige Beispiele zeigen allerdings, dass die kontaktlose Zustellung bei DHL auch schief gehen kann. Über eines davon berichtete nun die „Welt“. Für einen Paketboten ist das mit reichlich Ärger verbunden.

DHL: Probleme bei der kontaktlosen Zustellung – Paketboten werden zur Rechenschaft gezogen

Bei einer kontaktlosen Zustellung stellt der Postbote das Paket in den Hausflur, vor die Tür oder gibt es einem Nachbarn. In jedem Fall bestätigt er selbst, dass das Paket abgegeben hat.

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Doch dabei kann auch einiges schief laufen. Das musste ein DHL-Paketbote in Niedersachsen schmerzlich erfahren.

Der Postbote gab das Paket beim Nachbarn ab. Da der Kunde nicht zuhause war, klebte der Bote ihm eine Benachrichtigungskarte an die Tür. Das Paket ging daraufhin auf unerklärliche Weise verloren.

DHL bezahlte den Schaden in Höhe von 445 Euro – doch Monate später forderte der Dienstleister das Geld vom Paketboten zurück. Die Firma begründete ihr Vorgehen damit, dass der Postbote die Ausliefervorschriften missachtet hätte.

DHL drohte Mitarbeiter mit Gehaltsabzug

Nach mehreren Mahnungen drohte DHL seinem Mitarbeiter nun, das Geld von seinem Gehalt abzuziehen. Daraufhin nahm er sich einen Anwalt. Das Verfahren läuft noch - und es ist nicht das einzige. Auch ein weiterer Mitarbeiter wird in dem Bericht genannt. Er soll insgesamt 700 Euro zurückzahlen. Die Gewerkschaft berichtet ebenfalls von steigenden Fallzahlen, offenbar hat die Deutsche Post bei ihrer Tochter DHL das Vorgehen gegen Paketverluste verschärft.

Doch was hält die Deutsche Post DHL Group selbst von derartigen Vorfällen?

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Deutsche Post äußert sich zu den Vorfällen

Der Post zufolge gebe es keinen Zusammenhang zwischen der Zustellarbeit unter Corona-Bedingungen und den Paketverlusten. Es sei nur sehr selten der Fall, dass überprüft wird, ob der Zusteller verantwortlich für einen Schadensfall ist. Die Konzernsprecherin äußert sich gegenüber der „Welt“: „Keiner unserer Zusteller wird allein aufgrund einer strittigen Zustellung in Regress genommen“.

Christina Dahlhaus, Bundesvorsitzende der Fachgewerkschaft DPVKOM verteidigt die Paketboten: „Natürlich müssen Anweisungen und Regelungen eingehalten werden, aber wir haben seit über zwölf Monaten außergewöhnliche Arbeitsbedingungen.“ Sie erhoffe sich mehr Empathie und Fingerspitzengefühl von der Post, sie müsse die Zusteller vor Regressansprüchen durch die neue Zustellart schützen.

Im Großraum Kassel hat die Post die kontaktlose Zustellung sogar bereits vorerst ausgesetzt, so die „Welt“.

Die Post- und Paketdienste sind immer wieder Anlass für Ärger: In einem Fall stellte eine Paketbotin die Pakete einfach nicht zu. Die ganze Geschichte ließt du HIER >>>(lb)