Ebay: Verkäuferin ist sauer! So sollte es nicht laufen – „Für mich endet die Ebay-Ära hier und jetzt“

Ebay: Eine Verkäuferin ist sauer. Sie will auf der Plattform nichts mehr versteigern. (Symbolbild)
Ebay: Eine Verkäuferin ist sauer. Sie will auf der Plattform nichts mehr versteigern. (Symbolbild)
Foto: Inga Kjer / dpa

So hatte sich eine Ebay-Verkäuferin das Ganze wohl nicht vorgestellt...

Wutentbrannt hat sie sich über Facebook an Ebay gewandt und eine Ansage gemacht: „Für mich endet die Ebay-Ära hier und jetzt.“

Ebay: Verkäuferin muss draufzahlen! „Für mich endet die eBay-Ära hier und jetzt“

Die Frau nutzte die Option, einen Artikel mit einem Startpreis von einem Euro einzustellen. Letztendlich blieb es bei dem Startgebot, so dass ihr Produkt für einen Euro den Besitzer wechselte. Zudem entstanden der Verkäuferin allerdings 4,99 Euro Versandkosten, wie sie schreibt.

Und: „Zurückerstattet wurden mir 4,98 Euro.“ „Was habe ich verdient? Nichts!!! Nach Abzug aller Gebühren, also einen Cent drauf bezahlt“, ärgert sie sich. Die Verkäuferin ist schließlich derart enttäuscht, dass sie kurzerhand einen Entschluss fasst: „Schade, auch für mich endet die Ebay-Ära hier und jetzt. Alle laufenden Angebote habe ich sofort beendet. War schön mit Ebay, aber 3...2...1 deins - für mich nicht mehr!“

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Ebay gibt mehrere Verkäufer-Tipps

Die Reaktion von Ebay ließ nicht lange auf sich warten. Es folgte eine umfassende Stellungnahme der Online-Verkaufsplattform: „Bei niedrigpreisigen Artikeln empfehle ich dir einen höheren Startpreis anzugeben. So verhinderst du, dass dein Artikel beispielsweise für einen Euro verkauft wird.“

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Das ist Ebay:

  • Online-Verkaufsplattform, auf der kommerzielle und private Anbieter Waren verkaufen können
  • wurde 1995 unter dem Namen „Auction Web“ gegründet
  • hat seinen Hauptsitz in San José, Kalifornien (USA)
  • machte im Jahr 2019 fast 11 Milliarden US-Dollar Umsatz
  • seit 2015 gehört auch der Bezahldienst „Paypal“ zum Unternehmen

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Eine andere Option sei ein Festpreis mit der Option auf einen Preisvorschlag durch den Interessenten. Die weitere Alternative sei es, zu warten, bis Ebay wieder Sonderaktionen anbiete. Während derer könnten Artikel vergünstigt oder ohne Gebühren angeboten werden. Abschließend schreibt Ebay noch: „Es wäre schön, würdest du noch bei uns bleiben.“

Doch die Verkäuferin ist nicht mehr zu halten. Sie stellt klar: „Egal ob ich den Artikel höher einstelle, werden natürlich die Gebühren auch wieder höher immer elf Prozent plus 0,35 Euro-Pauschale...ich suche mir eine andere Plattform, gibt ja genügend andere...“ (nk)

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