Edeka: Ärger wegen veganem Produkt – Kunden fühlen sich getäuscht

Ist Edekas veganer Haferriegel gar nicht vegan? (Archivbild)
Ist Edekas veganer Haferriegel gar nicht vegan? (Archivbild)
Foto: IMAGO / Michael Gstettenbauer

Zu Edekas Kunden gehören auch viele Veganer. Genau für diese Gruppe gab es nun aber Grund zur Beschwerde.

Auf Facebook haben sich Edeka-Kunden über ein als fälschlicherweise als vegan gekennzeichnetes Produkt beschwert. Edeka hat Stellung bezogen.

Edeka: Haferriegel als vegan gelabelt – doch Kunde bemerkt Fehler

„Hallo Edeka-Team, dieses leckere Produkt ist vegan gelabelt, es ist allerdings vegetarisch, weil die Haferbar Vollmilchschokolade enthält“, wendet sich ein Edeka-Kunde auf Facebook an das Unternehmen. Dazu postet er das Bild eines Riegels.

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Einige Fakten zu Edeka:

  • Edeka wurde 1907 in Leipzig gegründet
  • Edeka steht für Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler
  • Der Hauptsitz von Edeka ist in Hamburg
  • 376.000 Menschen arbeiten bei Edeka (Stand 2018)

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Und tatsächlich, auf der Liste der Inhaltsstoffe sticht eine Zutat sofort heraus: Vollmilchschokolade. 4,1 Prozent davon enthalten die jeweils 60 Gramm schweren Riegel von Edeka. Und der Kunde hat Recht: Vollmilchschokolade ist in der Regel nicht vegan, denn sie enthält Kuhmilch. Anders als für Vegetarier ist diese für Veganer natürlich tabu, denn sie ernähren sich nicht von tierischen Produkten.

Edeka bezieht Stellung zu „veganem“ Haferriegel mit Vollmilchschokolade

Auch die typische gelbe Kennzeichnung als vegan ist klar und deutlich auf dem Bild zu erkennen. „Auf das V-label sollte man sich schon verlassen können“, ärgert sich der Kunde. „Jetzt habe ich Riegel gekauft, die ich aus ethischen Gründen nicht essen darf.“

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Dass das ärgerlich ist, scheint auch Edeka einzusehen. „Hallo […], das leiten wir an unseren Kundenservice weiter. Bitte schick uns per PN deine Postanschrift, E-Mail Adresse und/oder Telefonnummer. Die Kolleg:innen melden sich bei dir“, so die Antwort des Supermarktes.

Auf telefonische und schriftliche Nachfrage von DERWESTEN äußerte sich das Unternehmen leider nicht zu dem Fall.

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