Hund winselt 2 Stunden in heißem Auto – als die Polizei den Besitzer findet, macht er DIESE dreiste Ankündigung

Hund: Mehr als zwei Stunden lang ließ ein Hundehalter seinen Vierbeiner in einem Auto in der Sonne zurück. Seine Reaktion schockte die Polizei. (Symbolbild)
Hund: Mehr als zwei Stunden lang ließ ein Hundehalter seinen Vierbeiner in einem Auto in der Sonne zurück. Seine Reaktion schockte die Polizei. (Symbolbild)
Foto: imago images / ZUMA Press

Gerolzhofen. Jahr für Jahr wird im Sommer davor gewarnt, Hund, Katze & Co. in der prallen Sonne im Auto zurückzulassen. Doch offenbar haben einige Haustierhalter noch immer nicht realisiert, dass sie damit das Leben ihrer Vierbeiner aufs Spiel setzen.

Am Freitagmorgen waren es Passanten im bayerischen Gerolzhofen (Landkreis Schweinfurt), die für einen Hund zu Rettern in der Not wurden. Der arme Vierbeiner saß in einem Auto fest, das auf einem Parkplatz in der Sonne abgestellt war – und bellte und jaulte um Hilfe.

Hund: Herrchen lässt Vierbeiner über zwei Stunden in Hitze-Auto zurück

Die Außentemperatur betrug bereits rund 27 Grad und die leicht geöffneten vorderen Seitenscheiben konnten die steigende Hitze im Inneren des Autos nicht im Ansatz ausgleichen. Die Passanten erkannten die Notlage des Tieres sofort und alarmierten die Polizei.

Die Beamten machten sich direkt daran, die Temperatur im Auto zu senken: Der Wagen wurde mit Decken geschützt, die Seitenscheiben noch weiter heruntergedreht. Die Versuche, den Besitzer des Hundes per Telefon zu erreichen, blieben erfolglos.

+++ Hund: Zwei Vierbeiner völlig erschöpft in Hitze-Auto – es steht ausgerechnet HIER +++

Erst kurz bevor der Wagen durch einen Abschleppdienst hätte geöffnet werden sollen, tauchte das Herrchen gegen 11.15 Uhr doch noch auf. Wie das Portal „inFranken“ berichtet, hatte der 74-Jährige seinen Hund mehr als zwei Stunden lang in seinem Auto zurückgelassen!

Hundehalter schockiert mit Ankündigung

Doch es war nicht nur dieses rücksichtslose Verhalten, dass die Polizeibeamten fassungslos machte. Seine Reaktion auf die gesamte Situation machte deutlich, dass er überhaupt nicht realisierte, in welche Gefahr er seinen Vierbeiner gebracht hatte.

+++ Hund: Junge (9) bettelt auf der Straße – herzergreifend, was er mit dem Geld vorhat +++

Dreist kündigte er an, auch in Zukunft beim Einkaufen seinen Hund im Auto zu lassen. Die ganze Aufregung verstehe er nicht. Möglicherweise belehrt ihn ja die Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, die er anschließend erhielt, eines Besseren. Die Polizei warnt nach wie vor: „Für Tiere, die bei Hitze in einem Pkw sind, besteht akute Lebensgefahr durch Überhitzung!“

+++ Hund wird brutal mit Axt umgebracht – das Motiv erschüttert +++

Auch das Veterinäramt Schweinfurt wurde verständigt. Die Verantwortlichen besprechen nun die zukünftige Haltung des Tieres. Auch eine Wegnahme des Hundes steht als Möglichkeit im Raum. (at)