Lotto: Mann will mit Rauchen aufhören und kauft Los – das sollte sich auszahlen

Lotto: Der Mann wollte mit dem Rauchen aufhören, kaufte dann aber eine Zigarette sowie ein Los. Und das wird er bestimmt nicht bereuen. (Symbolbild)
Lotto: Der Mann wollte mit dem Rauchen aufhören, kaufte dann aber eine Zigarette sowie ein Los. Und das wird er bestimmt nicht bereuen. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / photothek

Das Rauchen aufzugeben, stellt viele Menschen vor eine große Herausforderung. Auch John McFadden (63) aus Southampton versucht, der Sucht ein Ende zu setzen.

Er kaufte zwar eine Zigarette, doch sein Wechselgeld investierte er in ein Lotto-Los. Und sein Verhalten sollte sich auszahlen.

Lotto: Mann will mit Rauchen aufhören und kauft Los – das sollte sich auszahlen

Der 63-jährige John McFadden, der als Fleischauslieferer hart für sein Geld arbeitet, entschied sich, sein Geld für ein Lotto-Los auszugeben – obwohl die Gewinnwahrscheinlichkeit extrem gering ist. Schließlich probierte McFadden sein Glück mit einem Rubellos.

„Als ich anfing, es freizurubbeln, stand unter der ersten Zahl 50.000 Pfund und ich dachte, 'whoopee!'. Ich machte weiter und sah immer mehr und mehr 50.000 Pfund. Ich dachte, das ist viel, aber ich wusste nicht, was ich glauben sollte“, erzählt er der britischen Zeitung „Metro“.

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Letztendlich war der 63-Jährige daraufhin um eine Million Pfund reicher! Damit ist er einer von mehreren Gewinnern, die es an dem Osterwochenende mit einem Glückslos zum Millionär geschafft haben.

Lotto: Mann will mehr Zeit mit Familie verbringen

Der frische gebackene Lotto-Gewinner kaufte sich zuerst einen neuen Skoda Kamiq. Seine Arbeit will der Auslieferungsfahrer jedoch nicht aufgeben. Vielmehr will er seine Arbeitsstunden reduzieren, um mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. „Nach meiner Scheidung zogen meine Kinder nach Weymouth, und jetzt leben sie und meine Enkelkinder alle dort. Ich sehe sie so oft ich kann, aber ich bin oft mit dem Van unterwegs“, erklärt er.

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Infos zum Lotto-Spiel:

  • Das Wort Lotto stammt aus dem italienischen und französischen und bedeutet Anteil „Anteil“, „Los“, „Schicksal“ und „Glücksspiel“
  • Im deutschen Kaiserreich gab es viele Landeslotterien
  • Anfang des 20. Jahrhundert wurden, um die Konkurrenz zu vermindern, die Lotterien zu mehreren Anbietern zusammengefasst
  • Lotto-Zahlen werden in den letzten Jahren vermehrt übers Internet getippt
  • Jedes Land hat ein anderes Ziehsystem, bei uns spielt man 6 aus 49, plus 1 aus 10

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Er wolle daher näher zu seinen Kindern und Enkelkindern ziehen. John McFadden will sich mehr Luxus gönnen, wobei er auch da an seine Familie denkt. „Ich hoffe, dass die Bar und der Whirlpool, die ich in meinem neuen Garten haben werde, auch mehr Spaß für die Familie bedeuten werden. Ich habe nicht vor, meine Arbeit aufzugeben“, so der Millionär zur „Metro“. Ob er nach dem Lottoerfolg weiter versuchen wird, das Rauchen aufzugeben, verrät er nicht. (nk)

>> Anmerkung der Redaktion<<

Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.

Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga.