Mallorca: Jetzt droht ausgerechnet DAS! Urlauber können auf der Insel bald nicht mehr...

Mallorca gilt als die Lieblingsinsel der Deutschen – durch ausbleibende Touristen stehen viele Restaurants und Bars vor dem Ruin. (Symbolfoto)
Mallorca gilt als die Lieblingsinsel der Deutschen – durch ausbleibende Touristen stehen viele Restaurants und Bars vor dem Ruin. (Symbolfoto)
Foto: imago images/ThomasReiner.pro

Harte Zeiten für Mallorca-Fans: Nachdem die Hoffnungen auf einen Sommerurlaub auf der spanischen Insel trotz Corona-Krise langsam wieder steigen, gibt es jetzt eine neue Hiobsbotschaft aus Mallorca. So könnten Touristen zukünftig vor geschlossenen Restaurant-Türen stehen.

Mallorca: Restaurants denken über Schließung nach

Nachdem sich die Corona-Situation auf Mallorca langsam wieder entspannt, dürfen auch Restaurants und Bars seit knapp zwei Wochen wieder öffnen.

Allerdings gibt es auf der Balearen-Insel strenge Regelungen für die sogenannte erste Phase des spanischen Corona-Exits – denn bisher dürfen die Lokale ihre Gäste lediglich auf der Terrasse bedienen.

Das aktuelle Geschäft ist daher relativ unrentabel, die Arbeitskosten für den Ertrag zu hoch – deshalb denken viele Gastronomie-Betreiber tatsächlich über eine erneute, freiwillige Schließung nach, berichtet das „Mallorca Magazin“.

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Bisher wurde kein Kurzarbeitergeld ausgezahlt

Ab kommenden Montag dürfen die Betreiber zwar in Phase zwei des Corona-Exits starten und damit auch wieder in den Innenräumen Gäste empfangen und bewirten.

Doch die Sache hat einen Haken: Die Lokale dürfen nur zu maximal 40 Prozent ausgelastet sein – bedeutet also weiterhin enorme Einnahme-Einbußen für die einzelnen Restaurants, Cafés und Bars. Auch, weil aktuell keine Touristen auf der Insel sind.

Eine erneute Schließung würde die Situation für die Angestellten auf Mallorca weiter verschlechtern. Bisher hätten die nämlich keinen Cent des bewilligten Kurzarbeitergeldes gesehen, so das „Mallorca Magazin“.

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Deshalb fordern spanische Arbeitgeberverbände von der spanischen Regierung „echte Hilfe“ für die Angestellten. Die bisherigen Maßnahmen seien ungenügend und zu spät erfolgt. (kv)