Rewe: Kunde macht bei Obstkauf Beobachtung – und stellt sich diese Frage

Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Rewe Group mit Sitz in Köln ist eine der größten Handelskonzerne Deutschlands. Zu ihr zählen nicht nur die Supermarktkette Rewe. Dazu gehört auch Penny, Toom, Billa in Österreich, DER Touristik Deutschland und Lekkerland.

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An dieser Sache ist doch etwas faul, denkt ein Rewe-Kunde - und ist verwirrt!

Als ein Kunde seinen Wocheneinkauf erledigte, machte ihn eine Entdeckung in der Obst- und Gemüseabteilung bei Rewe stutzig. Neben den dünnen Plastikbeutelchen lagen Mehrwegfrischenetze – und eine Sache an ihnen stört den Kunden ganz gewaltig.

Rewe: Mehrwegnetze machen Kunden stutzig

Dabei ist die Idee dahinter umweltschonend gedacht: Wer einmal ein Mehrwegnetz kauft, kann immer wieder Obst und Gemüse darin nach Hause tragen und so auf unzählige der klassischen Knotenbeutel aus Plastik verzichten.

Aber aus Sicht des Kunden macht Rewe dabei einen entscheidenden Fehler. Denn genau wie ihr einmalig nutzbares Vorbild werden auch die Mehrwegnetze aus Plastik hergestellt. „Ausgerechnet aus sehr feinem Plastik, das früher oder später auch brüchig wird, und als Mikroplastik die Umwelt anreichern kann“, beschwert er sich. „Kann es sein, dass eure Public-Relations-Abteilung da ein wenig faul war?“, will er wissen.

+++ Rewe: Kunden sehen Gebäck beim Supermarkt – dann werden sie bitter enttäuscht +++

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Das ist Rewe:

  • Rewe wurde 1927 in Köln gegründet
  • Damals schlossen sich 17 Einkaufsgenossenschaften zusammen
  • Der Name leitet sich von „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften" ab
  • Es gibt rund 3.300 Rewe-Filialen (Stand 2020)

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+++ Rewe-Kunde wird aus Filiale geschmissen – für die anderen Kunden ist der Schuldige sofort gefunden +++

Keineswegs, mein ein Rewe-Mitarbeiter und erklärt, dass Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema für die Supermarktkette sei. Man sei stets auf der Suche nach umweltfreundlichen Ideen, um weiteres Plastik einzusparen.

„Da das Mehrwegfrischenetz mit losem Obst und Gemüse in direkten Kontakt kommt, benötigt das Material der Netze in Deutschland eine entsprechende Zulassung“, erklärt er. „Auch lässt sich Polyester viel gründlicher und hygienischer reinigen als Naturmaterialien. Deshalb haben wir uns für diese Variante entschieden.“

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Zufrieden ist der Kunde mit dieser Erklärung nicht. Er befürchtet, dass der Plastik-Mehrwegbeutel in der Waschmaschine brüchig werden könnte.

Das sorge nicht nur für die Umwelt, sondern auch für seinen Einkauf für drastische Konsequenzen. Das marode Plastiknetz gebe „solange Mikroplastik ab, bis die Löcher so groß sind, dass die Zwiebeln wieder rausfallen.“

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