Wetter in Deutschland: Wann wird es endlich Frühling? Das ist der Trend für die nächsten Wochen

Die Wetterprognosen für Deutschland sind alles andere als rosig.
Die Wetterprognosen für Deutschland sind alles andere als rosig.
Foto: imago

Das Wetter in Deutschland zeigt sich von seiner schlechten Seite: Die letzten Tage brachten Schnee und eiskalte Nächte mit sich. Der Frühling lässt noch auf sich warten. Aber: Bleibt das jetzt auch so?

Die Wetter-Vorhersagen der Meteorologen machen eher weniger Mut! Dabei würden viele grade in den Corona-Zeiten gerne mal wieder einen Lichtblick sehen – und wenn es nur die Sonne am Himmel ist.

Wetter in Deutschland: Düstere Aussichten

„So wie es jetzt aussieht verläuft der April 2021 in Deutschland ohne einen einzigen Sommertag. Natürlich sind kurzfristige Warmluftvorstöße bis in den Südwesten Deutschlands im letzten Monatsdrittel kaum vorherzusagen. Aber so richtig wahrscheinlich ist das aus jetziger Sicht eher nicht“, prophezeit wetter.de-Meteorologe Björn Alexander.

Und laut dem Wetter-Experten hat dies einen echten Seltenheitswert: In den vergangenen 30 Jahren hat Deutschland einen April ohne einen einzigen Sommertag mit Werten über 25 Grad überhaupt nur viermal erlebt. Nämlich in den Jahren 1991, 1997, 2002 sowie 2008 – düstere Aussichten für 2021 also!

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Wetter im April wechselhaft

Aller Voraussicht nach könnte der April dem Begriff „Aprilwetter“ alle Ehre machen: Die Wettercomputer sagen einen wechselhaften Verlauf vor. Kalt soll es aber weiterhin bleiben. Vor allem der Westen muss bibbern!

Wetter: Winter lässt nicht locker

Auch die Aussagen von Wetter-Experte Bernd Madlener machen eher weniger Hoffnung auf einen baldigen Frühlingsbeginn: „In den nächsten beiden Wochen lässt der Winter nicht locker. Er stößt immer wieder aus polaren Breiten bis zu uns nach Mitteleuropa vor. Vor dem Wochenende kommt vorübergehend etwas wärmere Luft aus dem Westen wieder rein, ansatzweise frühlinghaft. Dann folgt ein kleines Déjà-Vu: In den nächsten sieben bis zehn Tagen gibt es wieder einen Polarluftvorstoß aus dem hohen Norden.“

Immerhin gut für die Umwelt: Der Trend deutet auf einen ausgeglichenen Regenhaushalt hin. Normalerweise fallen in Deutschland im April um die 55 Liter pro Quadratmeter. (cf)