„3nach9“-Gast klagt in der Show: „Kann morgen vorbei sein“

Dietmar Bär (im roten Kreis) war zu Gast bei „3nach9“ und Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo (l.).
Dietmar Bär (im roten Kreis) war zu Gast bei „3nach9“ und Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo (l.).
Foto: imago/Stefan Schmidbauer & IMAGO / Future Image (Montage MOIN.DE)

Am Dienstag (16. März) ist es endlich wieder soweit: Ab 22.50 Uhr steht im Ersten wieder eine neue Folge der spannenden Kult-Talkshow „3nach9“ mit dem Moderatoren-Duo Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo an.

Zu den „3nach9“-Gästen zählen dieses Mal die Ärztin und Autorin Anne Fleck, der Komiker Michael Mittermeier, die Journalistin Natalie Amiri, der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum, die Kriminalpsychologin Lydia Benecke sowie der Schauspieler Dietmar Bär, der sich mit drastischen Worten meldet.

„3nach9“: Anne Fleck, Michael Mittermeier und Dietmar Bär zu Gast

Der 60-Jährige gehört zwar heute zu den bekanntesten Schauspielern Deutschlands und erreicht als „Tatort“-Kommissar Freddy Schenk seit 24 Jahren regelmäßig ein Millionenpublikum, aber dennoch sind ihm laut seiner Aussage Existenzängste nicht fremd.

+++ „3nach9“ teilt nicht öffentliches Foto von Moderator – „Sei nicht traurig“ +++

„Die habe ich jeden Tag“, räumt Bär bei der neusten Folge „3nach9“ ein. „Wir haben einen Job im Showbiz und das kann morgen vorbei sein.“

---------------

Das ist „3nach9“:

  • „3nach9“ ist die älteste laufende bundesdeutsche Fernseh-Talkshow
  • Die Sendung wird im Auftrag von Radio Bremen produziert
  • Sie läuft alle vier Wochen freitags von 22.00 bis 0.00 Uhr bei Radio Bremen TV
  • Das NDR Fernsehen, der HR und der RBB übertragen die Sendung ebenfalls
  • „3nach9“ wird seit 1989 von Giovanni di Lorenzo moderiert, seit 3. September 2010 gemeinsam mit Judith Rakers

---------------

Der gebürtige Dortmunder erklärt, dass auch ein langjähriges Engagement wie beim „Tatort“ keine finanzielle Absicherung für das ganze Leben mit sich bringe.

„3nach9“-Gast mit deutlichen Worten

„Wir sind nicht Beverly Hills. Wenn wir ,Tatort' in Amerika gedreht hätten, hätten wir jetzt vielleicht andere wirtschaftliche Verhältnisse'“, sagt Bär bei „3nach9“.

Allerdings wolle er sich keineswegs beklagen: „Es ist ein goldener Arbeitsplatz, wenn man ein Standbein mit drei ,Tatort'-Filmen im Jahr hat und dadurch das Privileg genießt, sich andere Dinge aussuchen zu können, die man dazu noch machen möchte.“

Das Bewusstsein dafür, wie schnell man einen sozialen Abstieg erleben kann, ist bei Bär aber nach wie vor ausgeprägt. Mit dem Thema musste er sich auch intensiv bei den Arbeiten am neuen Kölner „Tatort“ befassen, der am kommenden Sonntag im Ersten gezeigt wird.

+++ Hamburg: Diese Vierbeiner werden immer wieder entführt – das hat traurige Konsequenzen +++

„3nach9“ am Dienstag im Ersten

In „Wie alle anderen auch“, dem mittlerweile 81. Fall mit Bär und Klaus J. Behrendt als Ermittler-Duo, geht es um eine junge Frau, die aus Angst vor häuslicher Gewalt in die Obdachlosigkeit flüchtet.

------------------------

Mehr Promi-News aus Norddeutschland:

------------------------

Obwohl er sich nach all den Jahren eine „gewisse professionelle Hornhaut“ zugelegt habe, sei die Ansicht des Rohschnitts ein emotionales Erlebnis für ihn gewesen, betont Dietmar Bär: „Es ist ein Film, der mich ziemlich weggefegt hat.“

Das und noch viele weitere Themen wurden in der neusten Folge von „3nach9“ besprochen, die am Dienstag (16. März) ab 22:50 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird. (oa)