Aida: Aufregung um dieses Schiff! Verantwortlicher stellt klar – „Ich kann mir vorstellen...“

Die „Aida Aura“ tauchte plötzlich im Internet zum Verkauf auf. Ein Verantwortlicher nimmt jetzt Stellung zu diesem Vorfall.
Die „Aida Aura“ tauchte plötzlich im Internet zum Verkauf auf. Ein Verantwortlicher nimmt jetzt Stellung zu diesem Vorfall.
Foto: imago images / Team2 & MOIN.DE

Es brodelt in der Gerüchteküche von Aida.

Erst vor Kurzem bemerkten Fans der Reederei, dass das Portal „Yachtworld“ angeblich die „Aida Aura“ zum Verkauf anbietet. Für 16 Millionen britische Pfund, beziehungsweise 17 Millionen Euro, sollte das Schiff an den Mann gebracht werden (MOIN.DE berichtete). Doch was steckt dahinter? Ein Sprecher des US-Schiffsmaklers QPS Maritime Ships will jetzt Licht ins Dunkel bringen.

Fünf Dinge, die du noch nicht über Aida wusstest
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Aida: Was hat es mit dem Angebot auf sich?

Auch Aida war dieses vermeintliche Verkaufsangebot im Internet aufgefallen. Die Reederei aus Rostock teilte daraufhin mit, dass das Angebot ein Fake sei.

In einem aktuellen Gespräch mit der „Ostsee Zeitung“ bestätigt der QPS-Sprecher jedoch, dass das Unternehmen die „Aida Aura“ tatsächlich gerne verkaufen will.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2019) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für „Aida“, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg

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Die Anfrage sei allerdings an den Mutterkonzern Carnival Cruises gestellt worden. „Wir haben bei Carnival angefragt, ob eines der Aida-Schiffe und zwar speziell die ‚Aida Aura‘ zum Verkauf steht“, so der Sprecher.

Vermutlich ein Fehler bei Aida

Möglicherweise war die Verkaufsaktion ein interner Fehler, mutmaßt der QPS-Mitarbeiter. „Ich kann mir vorstellen, dass einer unserer Mitarbeiter im Verkauf oder in der IT-Abteilung das Angebot gesehen hat, dachte, wir würden die ‚Aida Aura‘ anbieten und sie auf unsere Liste gesetzt hat“, sagt er der „Ostsee Zeitung“.

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Das Verkaufsangebot verschwand jedoch schnell wieder aus dem Netz. Der Sprecher geht daher davon aus, dass Carnival Cruises dem Kauf nicht zugestimmt hat.

Auch andere Quellen berichten, dass Schiffsmakler immer wieder Kreuzfahrtschiffe ohne die Zustimmung oder sogar das Wissen der Besitzer zum Verkauf angeboten werden. Dies könnte auch hier der Fall gewesen sein.

Um Aida steht es gar nicht gut

Dass der Mutterkonzern Carnival Cruises 13 Schiffe ihrer Flotte verkaufen möchte, ist jedoch kein Fake. Ob auch Schiffe von Aida verkauft werden, ist aber unklar.

Das Unternehmen wurde von der Corona-Krise hart getroffen und bemüht sich um Staatshilfen. Seit Monaten bleiben Einnahmen aus. Vermutlich hat dieser Umstand die Gerüchte unter den Fans geschnürt.

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