Aida steckt in der Klemme, aber einen Lichtblick gibt es

Die Aida-Zentrale in Rostock ist momentan lahmgelegt. Weder Telefon noch E-Mail funktionieren.
Die Aida-Zentrale in Rostock ist momentan lahmgelegt. Weder Telefon noch E-Mail funktionieren.
Foto: imago images/Laci Perenyi

Schlechte Nachrichten für Kreuzfahrt-Fans: Noch immer hat Aida mit technischen Problemen und Einschränkungen in der IT zu kämpfen (MOIN.DE berichtete). Zwei Kreuzfahrten wurden deswegen bereits abgesagt.

Ende Dezember hatte Aida bekannt gegeben, dass die notwendige Kommunikation für anreisende Gäste der „Aida Perla“ und der „Aida Mar“ nicht möglich sei. Die beiden anstehenden Fahrten auf die Kanaren musste die Reederei daher streichen. Telefon- und Email-Verkehr des Unternehmens liegen weitestgehend brach.

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Aida: Buchungen sind wieder möglich

Auch wenn die technischen Schwierigkeiten weiterhin bestehen, so gibt es dennoch Hoffnung für Urlauber. Wie das Branchenportal „Schiffe und Kreuzfahrten“ berichtet, sind Buchungen für Gäste ab sofort wieder möglich. Reisende können über das System der Webseite wieder ihren Wunschurlaub auswählen.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2019) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Auch Reisebüros können künftig wieder Buchungen durchführen. Dafür hat Aida kurzfristig ein neues System bereitgestellt.

Aida: Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen

Zu den Hintergründen der IT-Ausfälle hat sich das Rostocker Unternehmen bisher nicht geäußert. Gegenüber der „Ostsee-Zeitung“ bestätigte die Reederei allerdings laufende Ermittlungen. Ob ein Hacker-Angriff für die technischen Probleme verantwortlich ist, ist ebenfalls unklar. „Es geht unter anderem darum, zu prüfen, ob ein strafrechtlicher Hintergrund vorliegt oder nicht“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Rostock der Zeitung.

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Für die „Aida Perla“ und die „Aida Mar“ sind unterdessen zwei neue Starttermine angesetzt worden. Die „Aida Mar“ soll am 23. Januar mit Passagieren ablegen, die „Aida Perla“ startet voraussichtlich am 24. Januar. (mik)