Aida: Schlimme Tragödie vor drei Jahren – was genau geschah, wird sich wohl nie klären lassen

Die „Aida Luna“ war damals auf dem Weg von Hamburg nach New York.
Die „Aida Luna“ war damals auf dem Weg von Hamburg nach New York.
Foto: IMAGO / Team2

Urlaub und Erholung – das sind die schönen Seiten der Kreuzfahrt. Es gibt aber auch tragische Ereignisse, die auf den Schiffen passieren. Jedes Jahr verschwinden Gäste von Bord und tauchen nie wieder auf. Für dieses Phänomen gibt es sogar einen Namen. Als „Passagier 23“ werden solche Fälle bezeichnet. Auch auf der Aida kommt das vor.

Vor genau drei Jahren ging ein bekannter Promi über Bord eines Aida-Schiffes. Was genau damals passiert ist, bleibt bis heute unklar. Ob in diesem Fall jemals Licht ins Dunkle kommen wird, ist fraglich.

DSDS-Star an Bord der Aida

Daniel Kaiser-Küblböck war sehr vielen Menschen in Deutschland bekannt – vor allem wegen seiner Auftritte bei „Deutschland sucht den Superstar“ vor knapp 20 Jahren. In der Casting-Show belegte er einst den dritten Platz und verschwand auch danach nicht von der Bildfläche, sondern war immer wieder in den Medien oder Charts präsent.

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Im Sommer 2018 ging der Sänger an Bord der „Aida Luna“, um von Hamburg nach New York zu reisen. Seine Familie sagte, er habe sich in den Wochen zuvor sehr verändert und war in Sorge um seinen psychischen Zustand. Küblböcks Vater wollte die Reise verhindern, konnte aber nicht.

Der ehemalige DSDS-Teilnehmer soll zudem an Bord randaliert und gegen die Tür seines Kabinen-Nachbarn Sebastian Kühner getreten haben. Kühner, der als Lifecoach bei Motivationstrainer Jürgen Höller arbeitet, reiste mit seiner Mutter Evelyn auf der Aida.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2021) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Er habe gedroht, Küblböck wegen des Vorfalls anzuzeigen und die Schiffs-Security gerufen. Am Tag darauf habe Kühner das Schiffs-Management vor Küblböck gewarnt. Er habe ihnen berichtet, dass der Entertainer unter Depressionen leide (was dessen Vater später verneinte) und manische emotionale Schwankungen habe. Der Sänger habe an Bord bleiben dürfen, wurde jedoch in der Notfallkabine untergebracht.

Aida: Leiche wurde nie gefunden

Während der Fahrt tauchten zudem Bilder auf, die Daniel Kaiser-Küblböck in Frauenkleidern zeigten. „Transsexuelle“ und „Aida“ hieß es dazu auf Instagram.

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Am 9. September 2018 soll Daniel Kaiser-Küblböck schließlich weit vor der Küste Neufundlands von Bord der „Aida Luna“ gestürzt sein. Passagiere wollen gesehen haben, wie eine Person gegen 6 Uhr vom Deck des Schiffes sprang, auch ein entsprechendes Überwachungsvideo zeigte dies.

Es wird davon ausgegangen, dass es sich um den Sänger handelte und dieser sich absichtlich in den Tod stürzte. Gefunden wurde seine Leiche allerdings nie. Während Kaiser-Küblböcks Vater mittlerweile davon ausgeht, dass sein Sohn nicht mehr lebt, stellen andere Menschen immer wieder wilde Spekulationen an, er könnte irgendwo unter andere Identität leben.

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Da sich sein (wahrscheinlicher) Todestag vor Kurzem das dritte Mal jährte, nehmen die Menschen auf dem Instagram-Profil des gebürtigen Bayern Anteil. „Daniel, ich vermisse dich so schrecklich. Du fehlst mir jeden einzelnen Tag“, heißt es unter anderen. Oder: „Heute ist es schon 3 Jahre her. Du fehlst, lieber Daniel. “

Ein ähnlicher Fall ereignete sich kürzlich in der Nordsee. Multi-Millionär Kai Wünsche ging von Bord der „MS Europa“. Seine Leiche fand man wenige Tage später. >>> Hier kannst du mehr darüber lesen. (rg)

Wenn du selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidest oder jemanden kennst, der daran leidet, kannst du dir bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Du erreichst sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de.Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.