Aida: Bei diesem Show-Act an Bord vergeht manchem Gast das Lachen – „Grottenschlecht“

Die „Aida Blu“ und Kay Ray.
Die „Aida Blu“ und Kay Ray.
Foto: IMAGO / Future Image / osnapix

Dieser Passagier auf der Aida sorgt für Diskussionen. Aber das dürfte er gewöhnt sein. Auf den Dampfern der Flotte hat die Entertainment-Sparte immer wieder einen speziellen Gast an Bord, der die Menschen mit seinem Programm im Theater unterhalten soll.

Die einen lieben das, was er auf der Bühne zum Besten gibt, kommen teilweise sogar deswegen an Bord der Aida – andere hingegen hassen es.

Aida: Zwei Meinungen

Die Rede ist von Künstler und Komiker Kay Ray. „Er war mal super. Ich habe ihn oft im Schmidts in Hamburg gesehen. Aber er ist grottenschlecht geworden“, oder „der Typ ist so unfassbar schlecht, ich habe kein Verständnis dafür, dass man den so feiert“, sagen in einer Diskussion auf Facebook diejenigen, die mit seinen Späßen nichts anfangen können.

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„Ich liebe Kay. Bin ein großer Fan“, oder „es lohnt sich, die Aida zu buchen, wenn du dabei bist“, meinen hingegen seine Anhänger.

Kay Ray bezeichnet sich selbst als Provokateur, seine Späße sind oft derbe, sein Aussehen auf der Bühne schrill. Die einen freuen sich, wenn er mit ihnen Wodka an Bord der Aida trinkt, andere haben für seine Art von Kunst nichts über.

Aida Kreuzfahrt

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2021) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere

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Schmidt-Theater beendete Zusammenarbeit mit Aida-Entertainer

Aufsehen um Kay Ray gab es Ende vergangenen Jahres – aber nicht auf der Aida. Das „Schmidt Theater“ in Hamburg beendete die Zusammenarbeit mit ihm.

Kay Ray sagte daraufhin öffentlich, er sei gefeuert worden, weil er einen Witz über Türken gemacht habe und sah die Kunstfreiheit angegriffen. Theater-Chef Corny Littmann dementierte das laut NDR als „völligen Blödsinn“.

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„Kay Ray war und ist nicht Mitglied des Ensembles der Schmidts Tivoli GmbH. Er hatte – wie viele andere auch – einen Gastspielvertrag, der gelegentlich durch die Vereinbarung neuer Verträge vorstellungsbezogen verlängert wurde“, reagierte das Schmidts damals in einer Stellungnahme.

„Das Theater verpflichtet Künstler, aber es gibt kein Recht eines Künstlers, verpflichtet zu werden. Für uns ist es ein normaler Vorgang“, sagte Littmann. (rg)