Aida-Kunde hat genug – und macht der Reederei einen schweren Vorwurf! „Ausrede“

5 Dinge, die du noch nicht über Aida wusstest
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Aida leidet nicht nur unter der Corona-Pandemie, sondern auch an den Folgen eines Hackerangriffs. An Weihnachten musste die Reederei deshalb alle Kreuzfahrten absagen.

Für die ausgefallenen Reisen erhalten die Aida-Kunden ihr Geld zurück. Doch das kann einige Zeit dauern. So manche einem Urlauber platzt dabei der Kragen.

Aida: Kunde wartet noch immer auf sein Geld

„Über einen Monat nun schon warte ich auf mein Geld“, schreibt er in seinem Beitrag auf der Aida-Seite. „Einen Monat nun schon angebliche Software-Probleme. Was ist da los?“

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2019) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere

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Tatsächlich hat Aida noch immer mit den Folgen des Hackerangriffs zu kämpfen, der Ende vergangenen Jahres auf das Unternehmen verübt wurde. Erst kürzlich wurde bekannt, was angeblich in der Erpresser-Mail gestanden haben soll. >> Hier mehr dazu!

Doch der Kunde geht sogar noch einen Schritt weiter. „Soll ich erst vor Gericht ziehen? Das wird nur unnötig teuer. Ich muss auch meine Rechnungen bezahlen“, sagt er. Und erhält auch direkt eine Antwort von der Social-Media-Abteilung von Aida.

Aida reagiert auf Kundenkritik

In der heißt es, dass die Auszahlungen zur Erstattung des Reisepreises und der gebuchten Leistungen kontinuierlich laufen würden. „Wir bitten dich um Verständnis, dass dieser Vorgang aufgrund der IT-Einschränkungen einige Zeit in Anspruch nehmen wird.“

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Denn es gibt ein weiteres Problem: „Aufgrund der IT-Einschränkungen können wir noch nicht alle Zahlungsmittel vollumfänglich bedienen.“ Doch diese Antwort reicht dem Kunden nicht aus.

Er legt nach: „Ich werde bereits seit Wochen vertröstet. Es reicht mir. Ich werde heute einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen. Die IT-Probleme sind in meinen Augen nur eine Ausrede.“

Aida-Kunde hat keine Geduld mehr

Schon mehrfach sei im versprochen worden, dass es weitergereicht werden würde. „Nie ist etwas passiert.“ Dann schaltet sich ein anderer Aida-Fan ein, der dazu mahnt, noch etwas Geduld zu haben.

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Darauf erwidert der wütende Kunde: „Mit mir hat auch niemand Geduld, wenn ich meine Rechnungen bezahlen soll und ich nicht weiß, wo ich das Geld hernehmen soll. Mir geht es vor allem darum, wenigstens mal zu wissen, bis wann ich Geduld haben soll.“

Aida: Verzögerungen bei zusätzlichen Leistungen und Bordguthaben

Dazu teilte Aida auf Anfrage von MOIN.DE kürzlich mit: „Alle direkt geleisteten Reisepreiszahlungen haben wir unseren Kunden bereits rückerstattet. Die letzten Zahlungen für Reisen im Januar und Februar sind in dieser Woche rausgegangen.

Lediglich bei der Erstattung der via myAIDA geleisteten Zahlungen für zusätzliche Leistungen (z.B. Ausflüge) und sowie dem individuellen Versand von Reiseguthaben gibt es derzeit Verzögerungen. Wir entschuldigen uns hierfür bei unseren Gästen und danken für ihr Verständnis.“

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Auch in den Kommentaren hat sich das Unternehmen noch einmal gemeldet und dem Kunden angeboten, seine Buchungsnummer via Privatnachricht mitzuteilen, „damit wir dein Anliegen an die zuständigen Kollegen weiterleiten können.“ (mk)