Aida: Mit DIESEM Plan sorgt die Reederei dafür, dass Kreuzfahrten bald wieder möglich sind

Die Aida Cruises plant ihr Comeback.
Die Aida Cruises plant ihr Comeback.
Foto: picture alliance/dpa

Die Corona-Krise hat Aida Cruises ganz schön zugesetzt: Reisen wurden abgesagt, Crewmitglieder mussten nach Hause gebracht werden, Schiffe wurden stillgelegt und Reisekosten mussten an Urlauber zurückgezahlt werden. An Kreuzfahrten war kaum noch zu denken.

Doch damit soll jetzt Schluss sein. Wie das Portal „Schiffe und Kreuzfahrten“ berichtet, hat Aida Chef Felix Eichhorn in einem Schreiben an seine Mitarbeiter das Comeback der Reederei bekanntgegeben.

In drei Schritten zum Comeback

Einen genauen Termin für den Neustart könne der Aida-Chef dem Bericht nach noch nicht nennen. Jedoch soll er verkündet haben, dass Aida Cruises mit einem Drei-Stufen-System am Comeback arbeite.

Der Start für neue Kreuzfahrten von und nach Deutschland soll dabei mit der „Kussmundflotte“ eingeleitet werden.

Neustart ab Deutschland

Der Plan: Der Neustart beginnt zunächst nur mit einer geringen Anzahl an Schiffen. Außerdem gibt es eine reduzierte Gesamtkapazität an Board der Flotten.

Das Hygiene-System wird der aktuellen Situation angepasst. Die ersten angebotenen Reisen werden dementsprechend wohl Kurzreisen sein, so „Schiffe und Kreuzfahrten“.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR, hervor
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2019) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, AIDA gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg

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In der zweiten Stufe will Aida sein Reiseprogramm auf weitere Häfen ausweiten. Allerdings erst, sobald diese wieder für den Kreuzfahrtbetrieb öffnen können und Hygienemaßnahmen entsprechend umsetzen.

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Dem Bericht nach konzentriere AIDA sich dabei zwar auch auf Häfen außerhalb Deutschlands, würde mit seinen Schiffen jedoch zuerst nur in der EU bleiben.

Zurück in den Regelbetrieb

Mit der letzte Stufe bringt das Unternehmen dann das zurück, was sich viele Kreuzfahrt-Fans schon lange wünschen: Regelbetrieb bei der Reederei.

Dieser kann allerdings erst dann wieder stattfinden, wenn es die nationalen und internationalen Bestimmungen auch zulassen. Wann genau das sein wird, ist im Moment noch nicht bekannt, teilt das Portal mit.

+++ Aida-Reisende diskutieren, welches Schiff das beste der Flotte ist – „Einen klitzekleinen Vorsprung hat...“ +++

Dennoch können Liebhaber von Kreuzfahrten zuversichtlich sein: Am Ende plant Aida nämlich wieder alle Reisen, sofern es möglich ist, durchzuführen. (kf)