Aida: Neustart im September – darauf müssen sich die Urlauber jetzt einstellen

Die Aida kündigt (erneut) ihr Corona-Comeback an.
Die Aida kündigt (erneut) ihr Corona-Comeback an.
Foto: picture alliance/dpa

Bei der Aida folgt ein angekündigter Neustart nach dem Nächsten. Jetzt möchte die Reederei am 6. September mit der „Aida Blu“ wieder in die Meere stechen. Das berichtet das Portal „Schiffe und Kreuzfahrten“. Wenige Tage später soll am 12. September auch die „Aida Perla“ folgen.

Viele Fragen bezüglich des Ablaufes sind jedoch noch offen. Auch wie Aida mit dem Beschluss von Norwegen umgehen wird, ist unklar. Das skandinavische Land will noch mindestens bis zum 1. November Kreuzfahrten mit mehr als 200 Passagieren nicht ins Land lassen. Das könnte das Corona-Comeback der Reederei ziemlich ins Wanken bringen. Im Worst Case müsste Aida die Reisen erneut umplanen.

Aida: Änderungen im Restaurantbetrieb

Doch bis es so weit ist, stellt der Kreuzfahrtbetrieb erst einmal die Änderungen an Bord der Schiffe vor. Vor allem in der Gastronomie wird sich für die Gäste einiges ändern. So bleibt das Buffet beispielsweise geschlossen. Lediglich ein Service am Platz werde angeboten, berichtet „Schiffe und Kreuzfahrten“.

Passagiere sollen außerdem, bis sie ihren Sitzplatz erreicht haben, einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Beim Eintreten in das Restaurant müssen sie sich ihre Hände desinfizieren.

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Pro Tisch können zudem maximal sechs Personen beziehungsweise die Gäste einer Kabine oder einer Buchung sitzen. Tischplätze sind vorher über das Portal „MyAida“ zu reservieren. In den Bars sieht es ähnlich aus: Thekenplätze und Gruppentische werden nicht mehr vergeben.

Auch diese Neuerungen wird es bei Aida geben

Die ersten Reisen nach Corona werden ohne Landgänge stattfinden. Jedoch dürfen Gäste, die einen Landausflug über Aida gebucht haben, das Schiff während der Kreuzfahrt verlassen, berichtet „Schiffe und Kreuzfahrten“.

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Dies dient der Sicherheit der Gäste, sie sollen während ihrer Kreuzfahrt möglichst wenig bis keine Kontakte nach außen haben – dies kann mögliche Infektionsherde vermeiden.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Im Sport- und Wellnessbereich der Aida-Schiffe wird es ebenfalls Änderungen geben. Zwar kann das Fitnessstudio wie gewohnt genutzt werden. Ein Abstand von 2,5 Metern muss jedoch eingehalten werden. Ein Mund-Nasen-Schutz sei während des Trainings nicht erforderlich.

Die Geräte sollen öfters gesäubert werden. Auch Kursen an der frischen Luft stehen auf dem Programm. Für diese gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln.

Schlechte Neuigkeiten bei DIESEM Aida-Programmpunkt

Eine traurige Nachricht gibt es allerdings für Familien: Wie „Schiffe und Kreuzfahrten“ berichtet, bleibt der „Mini Club“ an Bord der „Aida Perla“ vorerst geschlossen. Kinder im Alter von drei bis elf Jahren können jedoch bis zu vier Stunden am Tag im Kids Club betreut werden. Auch hier sollen Eltern im Vorfeld über „MyAida“ einen Platz für ihre Kinder reservieren.

Immerhin: Wasserrutschen auf der „Aida Perla“ bleiben unter bestimmten Auflagen geöffnet. Die Anzahl der Kinder wird dafür eingeschränkt. Auch im Klettergarten wird die Anzahl der Gäste reduziert.

Freizeitangebote auf der Aida

Die beliebten Aida-Shows müssen beim Neustart der Reederei ebenfalls Abstriche machen. Derzeit sei geplant, dass die Prime Time, Shows und Live-Konzerte lediglich über eine Leinwand im Theatrium übertragen werden. Im Theatrium selbst müssen Gäste einen Mindestabstand einhalten.

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Diskotheken, Poolpartys oder ähnliche Veranstaltungen blieben vorerst geschlossen.

Neues Shopping-Konzept bei Aida

Der Shopping-Bereich auf den Schiffen von Aida wird den Passagieren weiterhin zur Verfügung stehen. Jedoch kann sich nur eine begrenzte Anzahl von Personen gleichzeitig in den Läden aufhalten. Zudem müssen Gäste in den Geschäften einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

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In den Shops werden jetzt auch Masken und Desinfektionsmittel für die Hände angeboten. (kf)