Aida: Oh je! Nach Kreuzfahrten-Absagen müssen Fans auch noch diese Nachricht verdauen

Es gibt schlechte Nachrichten für Aida-Fans – schon wieder!
Es gibt schlechte Nachrichten für Aida-Fans – schon wieder!
Foto: imago images/Waldmüller

Schlechte Nachrichten für Aida-Fans – schon wieder!

Nachdem die geplanten Kreuzfahrten wieder abgesagt wurden, muss sich Aida nun von einem weiteren, großen Vorhaben verabschieden.

5 Dinge, die du noch nicht über Aida wusstest
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Aida: Schlechte Nachrichten für den neuen Dampfer

Es geht um die „Aida Cosma“, den neuen Riesen-Dampfer, der sich momentan im Bau befindet. Im Mai nächsten Jahres sollte das Schiff zur Jungfernfahrt in See stechen.

Seit August 2019 arbeitet die Meyer Werft an dem Luxusliner. Das Schwesternschiff der „Aida Nova“ soll beachtliche 337 Meter messen.

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Auf 20 Decks soll es insgesamt 2.626 Gästekabinen geben, 23 Bars, 17 Restaurants sowie eine Poollandschaft mit Wasserrutsche, eine Kletterwand und sogar eine Laufstrecken.

Aida-Fans müssen warten

Doch auf alle das müssen die Aida-Fans nun länger warten! Im März hatte die Meyer Werft nach den ersten Infektionsfällen den Betrieb umgestellt und entzerrt. Zahlreich Mitarbeiter mussten in Kurzarbeit.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2019) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Im April teilt die Werft laut dem Portal „Schiffe und Kreuzfahrten“ mit, dass man in nächster Zeit nicht mit neuen Aufträgen rechne. Mit dieser Vermutung liegen die Schiffsbauer wohl richtig.

Deutliche Ansage von Aida

Michael Thamm, Chef der Costa-Gruppe und der Mutter-Gesellschaft von Aida, macht laut „Schiffe und Kreuzfahrten“ klar, dass man die bestellten Kreuzer zwar abnehmen werde, aber dann zwei bis drei Jahre keine neuen Schiff mehr in den Dienst stellen wolle.

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Um den Betrieb möglichst lange aufrecht halten zu können, wollen die Meyer Werft die aktuellen Aufträge in die Länge ziehen – das betrifft also auch die „Aida Cosma“.

Zukunft der „Aida Cosma“ ungewiss

Wann der Dampfer fertig gestellt werden oder gar in See stechen könnte, ist noch nicht absehbar. Ein offizielles Statement der Aida liegt noch nicht vor.

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Für die Reederei bleibt zu hoffen, dass sich bis dahin die Lage beruhigt und die Kreuzfahrt wieder aufgenommen werden kann. (lh)