Aida: Passagier macht Landausflug – dann fährt das Schiff ohne ihn weiter

Aktuell in Italien unterwegs: Die „Aida Blu“.
Aktuell in Italien unterwegs: Die „Aida Blu“.
Foto: imago images/osnapix

Lange haben die Aida-Fans dem Neustart der Kreuzfahrt entgegengefiebert. Am Samstag ist die „Aida Blu“ dann für die erste Tour wieder in See gestochen.

Für einen Reisenden an Bord der Aida hat diese besondere Kreuzfahrt jedoch ein vorzeitiges Ende genommen.

Aida: Nur geführte Landausflüge – Betonung auf „geführt“

Eigentlich ist die „Bella Italia“-Route auf sieben Tage ausgelegt. Eine Woche lang fährt die „Aida Blu“ die Passagiere entlang der italienischen Ostküste und der Insel Sizilien – Landausflüge inklusive.

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Dabei kam es am Dienstag zu einem unangenehmen Zwischenfall. Die Landgänge sind nämlich aufgrund der Pandemie nur als geführte Ausflüge möglich.

Aida-Schiff fährt ohne Passagier weiter

Diese Vorschrift ignorierte ein Passagier und entfernte sich unerlaubt von seiner Reisegruppe – mit bitteren Konsequenzen: Das Schiff fuhr ohne ihn weiter! Aida zeigt also Härte – und das ist auch wichtig.

Auf Anfrage von MOIN.DE bestätigt die Reederei, dass „dem Gast die weitere Mitreise an Bord von ,Aida Blu’ verweigert wurde“. Gesundheit und Sicherheit aller Gäste und Crewmitglieder seien von höchster Priorität.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2019) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Das Unternehmen weist noch einmal darauf hin, dass individuelle Landausflüge im Rahmen des Gesundheits- und Hygienekonzepts aktuell nicht möglich sind.

Aida unterstützt bei Heimreise

„Damit stellt das Unternehmen sicher, dass auch an Land alle notwendigen Präventionsmaßnahmen eingehalten werden“, heißt es von der Reederei.

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Darauf würden die Gäste sowohl vor der Reise als auch unmittelbar vor dem Landgang hingewiesen.

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Kleiner Trost: Das Unternehmen kündigt an, den Passagier bei der Organisation seiner Heimreise zu unterstützen. Das Ganze ist kein Einzelfall. Auch auf der „Mein Schiff 6“ kam es bereits zu einem ähnlichen Zwischenfall. Den Artikel darüber kannst du >>> HIER lesen. (lh)

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