Aida: Die nächste schlimme Katastrophe für die Reederei! Fans sind frustriert

Aida-Fans sind schlechte Nachrichten mittlerweile gewöhnt. Und leider wollen die kein Ende nehmen.
Aida-Fans sind schlechte Nachrichten mittlerweile gewöhnt. Und leider wollen die kein Ende nehmen.
Foto: Ritzau Scanpix/Imago

Ein turbulentes Kreuzfahrt-Jahr hätte wohl kaum schlimmer enden können für die Aida. 2020 ist einfach nur zum Abhaken.

Nach der Gewissheit, dass sich die Fertigstellung der „Aida Cosma“ verzögert (MOIN.DE berichtete) sowie der Reisewarnung für die Kanaren, folgt nun die nächste Katastrophe.

Aida muss Reisen absagen

Schon wieder muss die Reederei kurzfristig Reisen absagen! Es handelt sich um die Kanaren-Reise, zu denen jeweils die „Aida Perla“ und die „Aida Mar“ am 26. und 27. Dezember antreten sollten.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2019) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Das teilte Aida über Facebook mit. Dahinter steckt dieses Mal nicht die Pandemie, sondern technische Einschränkungen. „Davon betroffen ist auch die Kommunikation zu anreisenden Gästen“, stellt das Unternehmen klar.

Die geplante Anreise sei daher nicht möglich und die beiden Kreuzfahrten müssen abgesagt werden. Zudem sei die Reederei aufgrund der technischen Probleme für die Kunden weder per Mail noch telefonisch erreichbar.

Aida-Kunden sind wütend

Die Nachricht löst heftige Reaktionen aus. Hunderte von Kommentaren sammeln sich unter dem Beitrag. „Bei Aida scheint im Moment sehr viel schief zu gehen“, stellt eine Frau fest. „Das fördert nicht sehr das Vertrauen der Gäste“, fügt sie hinzu.

„Ihr habt sehr viel Vertrauen verloren“, schließt sich eine weitere Frau an. „Sehr, sehr traurig“, schreibt ein weiterer Fan. „Aida war noch nie für guten Umgang mit Gästen bekannt“, beschwert sich ein Mann.

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Aida „kann nichts für die jetzige Situation“

Viele Kreuzfahrt-Fans zeigen aber auch Verständnis für das Problem von Aida. Eine Frau merkt an, dass bei einem Ausfall der IT kaum ein Boarding möglich sei.

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„Denkt erst einmal nach, bevor ihr einen Shitstorm loslasst“, ermahnt sie die anderen Menschen. „Es ist für uns alle schwierig, aber das Unternehmen kann nichts für die jetzige Situation“, kommt von einer Frau.

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„Wenn die Sicherheit der Reisenden gefährdet ist, hat hier das Unternehmen Aida richtig gehandelt“, findet ein Mann. In einem Punkt aber sind sich alle einig: Die Hoffnung auf eine besseres Kreuzfahrt-Jahr 2021! (lh)