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Camping: Räumungsklage eines beliebten Zeltplatzes lässt Camper verzweifeln

Der Streit um das Camping-Areal in Prerow an der Ostsee geht in die nächste Runde. Nun ziehen die Parteien vor Gericht – zum Leidwesen der Dauercamper.

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Schwere Zeiten für Urlauber in Prerow an der Ostsee. Das Tauziehen um das Gelände des Camping-Platzes „Regenbogencamp“ geht in die nächste Runde. Beide Seiten erheben schwere Vorwürfe. Die Dauercamper vor Ort stehen vor einer ungewissen Zukunft…

Derzeit herrscht Winterruhe auf dem Zeltplatz in Mecklenburg-Vorpommern – an Entspannung ist dennoch nicht zu denken. Zu Ostern soll der Betrieb eigentlich wieder aufgenommen werden. Dagegen wurden nun juristische Schritte eingeleitet. Camping-Fans in der Region sind die Leidtragenden.

Camping: Rechtsstreit um Stellplatz

Der Streit um die Zukunft des Camping-Areals „Regenbogencamp“ ist endgültig eskaliert. Nun hat die Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern, Eigentümer einiger Flächen des Platzes, eine Räumungsklage gegen die Betreiber des Stellplatzes eingereicht. Viele langjährige Dauercamper stehen plötzlich zwischen den Fronten und blicken auf eine ungewisse Zukunft.

Ende des Jahres 2023 waren die Pachtverträge für Teile des Camping-Platzes an der Ostsee ausgelaufen. Der Betrieb des restlichen Areals wurde mittlerweile an ein anderes Hamburger Unternehmen vergeben, die den Platz in Prerow weiterbetreiben wollen. Doch die bisherigen langjährigen Betreiber der „Regenbogen AG“ haben den Camping-Platz bisher nicht geräumt – nun sei vor dem Landgericht Rostock eine Räumungsklage eingegangen. Die derzeitigen Betreiber widersprechen dieser Sichtweise…

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Camping: „Vergiftung der Atmosphäre“

„Das nehmen wir nicht hin. Daher widersprechen wir der Räumungsklage“, sagt Patrick Voßhall für den Vorstand der Regenbogen AG in einem Statement, welches MOIN.DE vorliegt. Aus seiner Sicht versuche man das Unternehmen von dem Standort zu verdrängen, zum Leidwesen der langjährigen Dauercamper. Er ergänzt: „„Das ist eine bedauerliche Vergiftung der Atmosphäre.“


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Zuletzt hatte die AG noch Rechnungen an die Dauercamper für die kommende Saison 2024 geschickt, obwohl diese Plätze nicht mehr Teil des „Regenbogencamps“ sind. Jetzt droht eine langjährige juristische Auseinandersetzung über die Zukunft des Camping-Areals.

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