Edeka in Schleswig-Holstein macht eine klare Ansage! DIESES Schild hängt mitten im Supermarkt

In einem Edeka in Schleswig-Holstein gibt es eine klare Regel. Sie hängt mitten im Geschäft (Symbolbild).
In einem Edeka in Schleswig-Holstein gibt es eine klare Regel. Sie hängt mitten im Geschäft (Symbolbild).
Foto: imago images/STPP

Mölln. Wer in Mölln (Schleswig-Holstein) im Edeka einkaufen geht, dem fällt möglicherweise ein ungewöhnliches Schild mitten im Supermarkt auf.

Der Hinweis auf dem Zettel aus dem Edeka-Markt in Schleswig-Holstein hängt am Getränkeregal und richtet sich an Kinder – doch er hat nichts mit Alkohol zu tun.

Schleswig-Holstein: Energy Drinks ab 16

„Energy Drinks gibt es bei uns erst ab 16 Jahren“, steht auf dem Zettel. Inklusive des Zusatzes: „Bis dahin empfehlen wir Saft.“ Klare Ansage! Doch gesetzlich gibt es eigentlich keine Altersbeschränkung für Energy Drinks. Was also hat es mit dem Verbot auf sich?

„Das haben wir hausintern so geregelt“, erläutert die Marktleitung auf Anfrage von MOIN.DE. Zu den genaueren Gründen will sich die Marktleitung jedoch nicht äußern.

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Das ist Edeka:

  • Edeka wurde 1907 in Leipzig gegründet
  • Edeka steht für Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler
  • Der Hauptsitz von Edeka ist in Hamburg
  • 376.000 Menschen arbeiten bei Edeka (Stand 2018)

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Fakt ist aber: Auch die Verbraucherzentrale warnt vor dem übermäßigen Konsum der „koffeinhaltigen Erfischungsgetränke“ und fordert ein Verkaufsverbot für Minderjährige.

Warnung vor Energy Drinks nicht nur in Schleswig-Holstein

Zum einen enthalten sie jede Menge Zucker. In zwei Dosen stecken bis zu 24 Würfelzucker. Zum anderen kann das Koffein zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Diese können von Schlaflosigkeit über Bluthochdruck bis hin zum Kreislaufkollaps reichen.

Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass die meisten Kinder und Jugendliche die bedenkliche Schwelle an Koffeeingehalt bereits mit der zweiten Dose eines Energy Drinks überschreiten.

Foto aus Schleswig-Holstein sorgt für Diskussion

Ein Foto von dem Schild aus dem Edeka hat die Instagram-Seite „Notes of Germany“ geteilt – und damit für eine hitzige Debatte gesorgt. „Einfach lächerlich“, findet ein Mann das Verbot.

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„Mann kann es auch echt übertreiben“, heißt es in einem weiteren Kommentar. Aber die Mehrzeit zeigt Verständnis und befürwortet das Vorgehen bei Edeka. „Richtig so“, schreibt etwa ein Mann.

Schleswig-Holstein: „Warum überhaupt vertreiben?“

„Warum überhaupt vertreiben?“, fragt ein Mann und fordert: „Stellt etwas vernünftiges in die Regale.“ Eine Frau findet, dass Jugendliche besser über die Inhaltsstoffe von Energy Drinks aufklären werden sollten.

Wieder eine andere Frau, die selbst in einem Supermarkt arbeitet, schreibt: „Ich finde das auch gut so.“ Sie fügt hinzu, dass auch sie keine Energy Drinks an Minderjährige verkauft.

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Die Entscheidung liegt also ganz beim jeweiligen Markt oder Verkäufer. Im Edeka in Mölln scheint man sich strikt an das Gebot zu halten. „Das ziehen die da durch“, erzählt eine Frau, die in dem Ort aufgewachsen ist. „Meinen Energy habe ich dort nie bekommen.“ (lh)