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Helgoland: Traurig! Diese Bilder könnte es so bald vielleicht nie wieder geben

Blick auf die "Lange Anna" auf Helgoland. Foto: IMAGO / CHROMORANGE

Steile Klippen, große Grünflächen und einzigartige Tiere, Helgoland ist trotz seiner Größe eine Insel mit vielfältiger Flora und Fauna und genießt daher große Beliebtheit bei Urlaubern mit guten Augen für atemberaubende Bilder.

Aufnahmen von Helgoland, wie sie gerade in den sozialen Medien aufgetaucht sind, wird es ersten Vermutungen nach, so aber vielleicht nie wieder geben. Der Grund dafür ist erschreckend.

Helgoland: Virus greift um sich

Die Vogelgrippe erreichte nun auch Helgoland (MOIN.DE berichtete). Insbesondere der Zeitpunkt ist dabei verheerend für die unzähligen Tierarten.

Ein Nutzer auf Facebook, der seine Fotografien des Basstölpels auf Facebook teilte, ist besorgt. „Ich finde es furchtbar traurig, dass diese Fotos vom Frühsommer auf Helgoland so und in dieser Form vielleicht nie wieder gemacht werden können“, schrieb er zu seinen Bildern. Auch andere Menschen macht die aktuelle Situation traurig. Die Insel-Liebhaber sind sich einig: Die Basstölpel gehören einfach zu Helgoland…


10 Tipps für den Urlaub an Nordsee und Ostsee:

  1. Rügen
  2. Bornholm
  3. Usedom
  4. Hiddensee
  5. Fischland-Darß-Zingst
  6. Lütetsburg
  7. Cuxhaven
  8. Husum
  9. Neuharlingersiel
  10. Sankt-Peter-Ording

Der Zeitpunkt des Vogelgrippen-Ausbruchs ist besonders verheerend für die unzähligen Tierarten.


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Derartige Pandemien erreichen Vogelbestände normalerweise eher im Winter außerhalb der Brutzeiten. Dass die Vogelgrippe im Sommer kuriert, trifft deswegen den gesamten Vogelbestand direkt, aber auch indirekt. Muttertiere sterben an der Grippe. Die Folge: Jungtiere verhungern.

Das Sterben neuer Jungtiere könnte sich so fatal auf den Artenbestand auswirken. Auch Befürchtungen des Sterbens ganzer Arten werden vermutet. Bilder wie diese wird es deshalb vermutlich immer seltener geben.