Hund in Mecklenburg-Vorpommern: Vierbeiner wird brutal mit Axt umgebracht – das Motiv erschüttert

Hund: Ein Vierbeiner in Mecklenburg-Vorpommern wurde brutal mit einer Axt getötet. Wie konnte seine Halterin das zulassen? (Symbolbild)
Hund: Ein Vierbeiner in Mecklenburg-Vorpommern wurde brutal mit einer Axt getötet. Wie konnte seine Halterin das zulassen? (Symbolbild)
Foto: imago images / Cavan Images

Anklam. Ein grauenvolles Schicksal musste ein Hund im Amtsbereich Anklam-Land (Mecklenburg-Vorpommern) erleiden.

Am Mittwoch gegen 11.30 Uhr gingen bei der Polizei Hinweise auf einen krassen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ein. Ein Hund soll auf brutale Weise mit einer Axt getötet worden sein!

+++ Hund: Spaziergänger macht blutige Entdeckung im Fluss – wer macht nur so etwas? +++

Hund: Frau lässt ihren Vierbeiner mit Axt töten

Ersten Hinweisen zufolge soll der Labrador-Mischling zunächst aufgehängt worden sein, bevor der Täter oder die Täterin mit einer Axt auf das arme Tier einschlug, um es zu töten. Beim ersten Eintreffen am vermeintlichen Tatort trafen die Polizeibeamten jedoch niemanden an.

Erst als sie es am Nachmittag ein weiteres Mal probierten, begegneten sie auf dem Grundstück der mutmaßlichen Besitzerin des Hundes. Als die Ermittler sie mit den grauenhaften Vorwürfen konfrontierten, habe sie diese allerdings zunächst abgestritten. Erst im weiteren Verlauf der Polizeibefragung knickte die 50-jährige Frau ein.

+++ Wetter: Noch brennt die Sonne vom Himmel – doch am Wochenende kommt es knüppeldick +++

Sie gab zu, dass sie ihren Vierbeiner durch einen Bekannten habe töten lassen und ihn anschließend auf ihrem Grundstück eingegraben habe. Das Tier wurde am Donnerstag von der Polizei und dem Veterinäramt ausgegraben und sichergestellt. Doch warum musste der Hund überhaupt sterben? Und wieso auf eine so brutale Weise?

Polizei offenbart Motiv – „Nur schwer nachzuvollziehen“

Unsere Redaktion hat mit der Polizei in Anklam über die Hintergründe der Tat gesprochen – und die bisherigen Erkenntnisse sind erschütternd. Musste der Hund etwa wegen den Geldsorgen seiner Besitzerin so grausam sterben?

„Ursächlich soll der Hund wohl vermehrt Gänse gerissen haben“, teilte eine Polizeisprecherin mit. „Das war der Besitzerin dann irgendwann zu teuer“. Zunächst habe sie das Tier einschläfern lassen wollen, doch auch die Tierarztkosten habe sie nicht stemmen können. Auch die Tierheime hätten zu hohe Summen verlangt.

Wieso sich die Halterin jedoch als Alternative dann direkt für die brutale Tötung mit einer Axt entschied, ist „nur schwer nachzuvollziehen“, so die Sprecherin. In dem Fall wird nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Die Polizei hält eine Bußgeldstrafe für möglich, die finale Entscheidung würde am Ende aber ein Richter fällen müssen. (at)