Judith Rakers: Diese Aussage der „3nach9“-Moderatorin passt Dirk Roßmann gar nicht – „Völliger Quatsch“

Dirk Roßmann reagiert fassungslos auf Kommentar von Judith Rakers bei „3nach9“
Dirk Roßmann reagiert fassungslos auf Kommentar von Judith Rakers bei „3nach9“
Foto: imago images: Stefan Schmidbauer/ imago images: Future Image

Bei „3nach9“ mit dem Moderatoren-Duo Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo gab es in der neuen Folge wieder ordentlich Gesprächsbedarf.

Da war zum einen Dieter Nuhr. Der Kabarettist und Autor sorgte bei der Diskussion um das Ergebnis der US-Wahlen für Aufsehen (MOIN.DE berichtete). Zum anderen wurde die Diskussion durch Drogeriemarkt-Gigant Dirk Roßmann hitzig. Im Gespräch mit der „3nach9“-Moderatorin Judith Rakers geriet er aus der Fassung.

„3nach9“-Moderatorin Judith Rakers und der Weltraum

Die Diskussionsrunde fing freundlich an. Es ging um den Weltraum.

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Zu Gast war nämlich auch die Physikerin und ehemalige Astronautentrainerin, Laura Winterling. Sie schwärmte: „Es ist so weit weg, wir können es trotzdem alle sehen. Wir sind mitten drin.“

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Das ist „3nach9“:

  • „3nach9“ ist die älteste laufende bundesdeutsche Fernseh-Talkshow
  • Die Sendung wird im Auftrag von Radio Bremen produziert
  • Sie läuft alle vier Wochen freitags von 22.00 bis 0.00 Uhr bei Radio Bremen TV
  • Das NDR Fernsehen, der HR und der RBB übertragen die Sendung ebenfalls
  • „3nach9“ wird seit 1989 von Giovanni di Lorenzo moderiert, seit 3. September 2010 gemeinsam mit Judith Rakers

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Neben der Leidenschaft für das Weltall, bringt die Physikerin aber auch aktuelle Entwicklungen der kommerziellen Raumfahrt zur Sprache. Das Jahr 2020 stellt nämlich einen bedeutsamen Moment in der Menschheitsgeschichte das.

Weltraum-Tourismus ist kein Traum mehr, sondern Wirklichkeit. Durch das „Space X-Projekt“ von „Tesla“-Chef Elon Musk wurde dies möglich.

Weltraumbegeisterte mit einem dicken Geldbeutel können bald mit sogenannten „Lastentaxis“, mit denen eigentlich die ISS mit Gütern beliefert wird, ins All fliegen. Für 26 Millionen Euro gibt es das Top-Angebot: 10 Tage Urlaub auf der ISS.

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Als günstigere Alternative stellt „3nach9“-Moderatorin Judith Rakers den Suborbital-Flug vor, einen Flug zum Rande des Weltalls. Den gäbe es nämlich schon für 75.000 Euro.

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Dirk Roßmann verliert bei Judith Rakers die Haltung

In das Thema klinkt sich dann plötzlich Dirk Roßmann ein, der eine etwas nachhaltigere Sicht zur aktuellen Diskussion vertritt: „Ich sehe die technologische Entwicklung nicht nur positiv. Ich sehe auf der anderen Seite auch eine Arroganz der Menschheit gegenüber Themen wie Erderwärmung. Für mich ist das zurzeit das Dringlichste. Und nicht für irgendeinen Betrag irgendwohin zu fliegen.“

Als Moderatorin versucht Judith Rakers einzulenken, mit dem Kommentar: „Ist denn die ganze Weltraumfahrt nicht auch entstanden, weil man jetzt schon mal guckt, wo man denn ausweichen könnte, wenn man die Erde zugrunde gerichtet hat?“

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Und das ist der Moment, in dem Dirk Roßmann die Fassung verliert. Er reagiert äußerst aggressiv auf diesen Vorschlag: „Das ist doch ein völliger Quatsch. Wenn ich sowas höre, wird mir regelrecht schlecht.“

Andere Gäste der Talk-Show versuchen, den Drogerieketten-Besitzer zu beruhigen. Die Physikerin Laura Winterling geht auf das von Roßmann angesprochene Thema ein: „Es liegt an jedem einzelnen, daran etwas zu ändern, dass unser Planet nicht sprichwörtlich vor die Hunde geht.“

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Mehr News aus dem Norden:

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Das Raumfahrtbudget für Europa betrüge insgesamt auch nur 600 Millionen Euro. Wenn man sich andere Projekte anschaue, die nicht so zielführend seien, aber mehr Geld bekmen, könne man die Weltraumfahrt nicht als Hauptproblem abstempeln.

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Auch Dieter Nuhr greift ein: „Die Raumfahrt ist eminent wichtig für die Erforschung des Klimawandels.“

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Darauf reagiert auch Roßmann. Dieser kritisiert nun speziell die Dominanz des Themas Fortschritt in den Medien: „Ich sehe aber keinen Fortschritt, wenn ich durch die Natur gehe.“ Und das fände er völlig in Ordnung und trotzdem wichtig.

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Stephan Weil hilft Judith Rakers, zu schlichten

Den Schlichter des Abends spielte Politiker Stephan Weil.

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Der Ministerpräsident von Niedersachsen klärt die Lage: „In Wirklichkeit haben Sie beide Recht, denn die Faszination dieser Technik ist ja unumstritten. Das Problem besteht in dem Nutzen dieser Technik. Dieser kann zum Guten wie zum Schlechten genutzt werden. Er kann genutzt werden, dass wir Lösungen rauskriegen, wie wir zum Beispiel beim Klimaschutz besser voran kommen, und er kann auch dafür benutzt werden, dass wir die Ausnutzung des Globus noch weiter perfektionieren. Das ist das Problem.“ (pag)

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