Lidl in Oldenburg: Frau kauft beim Discounter ein – weil sie DAS sieht, entsteht eine riesige Diskussion

Vorfall bei Lidl in Oldenburg (Symbolbild).
Vorfall bei Lidl in Oldenburg (Symbolbild).
Foto: imago images/Waldmüller

Dieses Erlebnis bei Lidl macht eine Frau aus Oldenburg wütend. Doch ist das wirklich berechtigt?

Als sie in der Lidl-Filiale Alexanderstraße in Oldenburg einkaufen geht, entdeckt sie eine andere Frau. Die geht gerade mit einer anderen Frau durch die Lidl-Regale – und einem Hund! In ihrer Verwunderung spricht sie die Kundin an.

Lidl: DAS hat die Frau erlebt

Was folgte, sollen böse Beleidigungen von den beiden Frauen gewesen sein. Außerdem hätten die beiden sie darauf hingewiesen, dass sie sich an der Kasse informieren solle.

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Das ist Lidl:

  • Die ersten Lidl-Filialen wurden in den 70ern in Ludwigshafen eröffnet
  • 1999 führt Lidl als erster Discounter Scannerkassen ein
  • Lidl hat in fast allen Ländern Europas Filialen
  • sogar in den USA gibt es rund 100 Filialen
  • weltweit rund 160.000 Mitarbeiter, in Deutschland etwa 83.000 (Stand 2018)

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„Die Hundeführerin war nicht blind, es bestand keine medizinische Notwendigkeit“, wundert sich die entsetzte Lidl-Kundin im Gespräch mit MOIN.DE.

Bei dem Hund handelte es sich wohl um einen schwarzen Labrador. Diese Hunderasse wird auch als Assistenzhund eingesetzt. In diesem Fall möglicherweise aus einem anderen Grund als eine Erblindung. Klar wurde das aber nicht.

Lidl-Kunde aus Oldenburg hat schlimme Befürchtung

Also alles nur halb so wild? Für die verärgerte Frau nicht, denn es gibt noch etwas, das sie stört. Die Kundin habe ihren Hund nämlich nicht an der kurzen Leine geführt.

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Ihre schlimmste Befürchtung: „Ich möchte keine Lebensmittel kaufen, wenn da vorher Hunde dran geleckt haben.“

So reagiert Lidl auf die Situation in Oldenburg

MOIN.DE hat bei Lidl nachgefragt und um Erklärung gebeten. „Auch Kunden mit Behinderung möchten wir selbstverständlich einen angenehmen und einfachen Einkauf ermöglichen“, sagt ein Sprecher. Daher sei die Mitführung eines nachweislich ausgebildeten Assistenzhundes erlaubt.

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Dennoch weist der Sprecher auf folgendes hin: „Während des Einkaufs ist darauf zu achten, dass der Assistenzhund keine Lebensmittel berührt. Hunde ohne entsprechende Ausbildung sind in unseren Filialen nicht gestattet.“

Hätte die Kundin aus Oldenburg ihren Lidl-Einkauf abgeben können?

Auch wenn die Mitführung des Hundes in diesem Fall möglicherweise rechtens war, trotzdem sollte er natürlich an der kurzen Leine gehalten werden.

Die Kundin aus Oldenburg setzt aber noch einen drauf: „Ich denke trotzdem, dass auch diese Personen 20 Minuten ohne Hund überleben oder den Einkauf abgeben könnten.“ Schließlich sei sie ja sogar in Begleitung gewesen.

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Sollte es sich tatsächlich um einen Assistenzhund gehandelt haben, dürfte sie mit dieser Meinung allerdings ziemlich allein dastehen.