Mecklenburg-Vorpommern: Experten rätseln wegen dieser Entdeckung in einem See

Was in einem See in Mecklenburg-Vorpommern entdeckt wurde, gibt Rätsel auf. (Symbolbild)
Was in einem See in Mecklenburg-Vorpommern entdeckt wurde, gibt Rätsel auf. (Symbolbild)
Foto: imago images / Hans Lucas

So etwas gibt es nicht alle Tage. Im Brückentinsee in Mecklenburg-Vorpommern wird über einen merkwürdigen Fund gerätselt.

„Es sieht von oben aus wie ein riesiges Auge oder ein Boot“, beschreibt ihn Barbara Karge, die Chefin des Inselhotels Brückentinsee. Eigentlich hatte sie für einen Werbefilm Fotos in Auftrag gegeben, doch dann wurde der mysteriöse Umriss in dem See in Mecklenburg-Vorpommern entdeckt.

Mecklenburg-Vorpommern: Drohnenbilder in Auftrag gegeben

Auf den Bildern zu sehen ist, dass irgendetwas in mehreren Meter Tiefe auf dem Grund des Sees liegt, etwa zwanzig Meter vom Ufer der Insel entfernt.

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In den vergangenen Jahren seien schon häufiger Luftbilder vom See gemacht worden, aber nie sei diese seltsame Struktur darauf zu sehen gewesen, „Wir sind fasziniert von diesem Gebilde, finden es spektakulär und machen uns die schärfsten Gedanken, was es wohl sein könnte“, sagt Karge dem „NDR“.

Und natürlich gingen schon bald die wildesten Spekulationen los. Ein Angler war überzeugt, dass es sich um einen Riesenwels handeln muss.

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Die Geschichte vom ,Ungeheuer von Loch Brückentinsee' hätte bestimmt deutschlandweit für Aufsehen gesorgt, heißt es beim NDR.

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Daten und Fakten zu Mecklenburg-Vorpommern:

  • Mecklenburg-Vorpommern ist das am dünnsten besiedelte deutsche Bundesland
  • 1,6 Millionen Menschen leben in Mecklenburg-Vorpommern
  • Mecklenburg-Vorpommern zählt insgesamt 337 Kilometer Außenküste
  • Mit Heiligendamm hat Mecklenburg-Vorpommern den ältesten Seebadeort Deutschlands (gegründet 1793)

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Mecklenburg-Vorpommern: Womöglich Überreste einer slawischen Inselburg

Die nächste Theorie war demnach, dass es sich um den legendären „Nazi-Goldschatz“ handelt. Das dürfte dann doch eher ins Reich der Phantasie gehören, da sind sich Archäologen schon jetzt ziemlich sicher.

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Barbara Kruge hat ihre auch dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin weitergeleitet. Dort habe man den Fund sofort „wirklich interessant“ gefunden.

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Genaue Aussagen könnten erst nach einer gründlichen Untersuchung gemacht werden. Eine erste Idee: Womöglich handelt es sich um Überreste einer kleinen slawischen Inselburg, die einst auf Pfählen im See errichtet worden war. Dann wären die Überreste um die 1000 Jahre alt. (kbm)

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