Meer: Hier schlummert eine Gefahr! Mehr als 800 Schiffe sind ihr bereits zum Opfer gefallen

Das Meer der Nordsee nach einem Sturm.
Das Meer der Nordsee nach einem Sturm.
Foto: imago images/penofoto

Die Gewalt, die vom Meer ausgeht, zeigt sich an Nordsee und Ostsee in der Sturmflutsaison ganz deutlich. Schiffe kämpfen mit den Wellen und ganze Strandabschnitte werden von den Wellen verschluckt.

Darüber hinaus birgt das Meer aber noch weitere Gefahren. In einem Bereich im Wattenmeer kommt es immer wieder zu katastrophalen Problemen.

Meer: Große Gefahr für Schiffe in der Nordsee

Schiffe meiden es so gut wie es geht: Die Gewässer vor den Inseln im Westen Schleswig-Holsteins und Halligen. Das Watt ist dort nämlich unberechenbar.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Und das geschieht manchmal schneller als man denkt. Besonders die Außensände Japsand, Norderoogsand und Süderoogsand können sich das ganze Jahr durch Gewitter und Sturmfluten bis zu 40 Meter nach Osten bewegen, wie die „Husumer Nachrichten“ berichten.

Dadurch entpuppt sich diese Gegend als nicht zu unterschätzende Gefahr, die seit 1600 bereits 800 registrierte Schiffe verschlungen hat. Einige von ihnen tauchen aber nach einiger Zeit wieder auf.

Meer: Das Schiffwrack taucht immer mal wieder auf

Im Herbst letzten Jahres wurde beispielsweise das Schiffwrack der „Ulpiano“ von zwei aufmerksamen Piloten über dem Süderoogsand, das 1870 dort strandete, wieder entdeckt.

Das Schiffwrack wurde laut „Husumer Nachrichten“ bereits 2012 von der Pellwormer Schifferfamilie Hellmann erstmalig nach dem Einsanden wiederentdeckt und daraufhin von Wissenschaftlern untersucht.

Bei privaten Touren auf der Nordsee kann man den Verfall des Schiffwracks vom Wasser aus verfolgen. Nur das Betreten der Gegend rund um das Schiffwrack sei für die Öffentlichkeit verboten, da das Wrack in der Kernzone 1 des Nationalparks liege.

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Laut Nationalparkamtes stelle das Schiffwrack keine Störung für die Umwelt dar. Und: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die „Ulpiano“ wieder im Sand verschwindet. (pag)