„Mein Schiff“: Große Erleichterung! Diese guten Nachrichten gab es jetzt für Kreuzfahrt-Fans

Nach den vermeintlich positiven Corona-Tests auf der „Mein Schiff 6“ war die Aufregung groß. Jetzt gibt es Klarheit.
Nach den vermeintlich positiven Corona-Tests auf der „Mein Schiff 6“ war die Aufregung groß. Jetzt gibt es Klarheit.
Foto: imago images/localpic

Am Montag vermeldete Tui Cruises, dass zwölf Besatzungsmitglieder der „Mein Schiff 6“ an Land positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. Alle verspürten allerdings keine Symptome. Doch schon am Dienstag deutete sich an: Die Corona-Fälle dürften wohl ein Fehlalarm sein (MOIN.DE berichtete).

Denn: Weder die Zweit- noch die Dritttests bestätigten den Verdacht. Schließlich war auch der vierte Test bei der Crew negativ. Damit war der Fehlalarm endgültig bestätigt. Tui vermeldete deshalb am Dienstagabend: „Es gibt keine Fälle von Covid-19 an Bord der „Mein Schiff 6“.

Mein Schiff“ in Piräus

Das Schiff befindet sich mit 922 Gästen und 666 Crewmitgliedern im Hafen von Piräus. Die Reise war am 27. September in Heraklion auf Kreta gestartet.

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Seit dem 13. September macht Tui mit der „Mein Schiff 6“ Reisen durch das Mittelmeer. Dabei gibt es auch geführte Landgänge – eine absolute Ausnahme in diesen Zeiten. Bei diesen darf sich allerdings niemand von der Gruppe entfernen. Wer sich nicht daran hält, hat ein ziemliches Problem, wie du >>> hier nachlesen kannst.

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Daten und Fakten zu „Mein Schiff“:

  • Insgesamt sieben Kreuzfahrtdampfer zählen zur „Mein Schiff“-Flotte der Reederei Tui Cruises
  • Die gesamte „Mein Schiff“-Flotte fährt unter der Flagge von Malta, daher gibt es auch keine Umsatzsteuer an Bord
  • Die Reederei hat ihren Firmensitz in Hamburg
  • Bis voraussichtlich 2026 sollen drei neue „Mein-Schiff“-Kreuzer gebaut werden
  • Insgesamt ca. 6.980 Besatzungsmitglieder sind an Bord der Schiffe für Tui Cruises im Einsatz

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Nach der Bestätigung der negativen Fälle und des Fehlalarms am Dienstagabend dürfen sich die Urlauber am Mittwoch nun auf nach Piräus machen.

Mein Schiff“: Tui fühlt sich bestätigt

Das Unternehmen fühlt sich durch den Alarm und die danach greifenden Prozesse in seinem Konzept bestätigt. „Der Umgang mit den gestern gemeldeten unklaren Testergebnissen von Besatzungsmitgliedern bestätigt nun erneut die Prozesse, die für die Wiederaufnahme des Kreuzfahrtgeschäfts mit den Behörden abgestimmt wurden und beweist, dass Kreuzfahrten in Zeiten von Corona möglich sind“, heißt es von Tui in einer Mitteilung.

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Passagiere mussten entgegen einer ersten Falschmeldung am Dienstagmorgen (MOIN.DE berichtete) nicht zum Corona-Test. „Dank der weitreichenden Hygiene-Maßnahmen und Abstandsregeln an Bord gibt es für Gäste und Besatzung keinerlei Grund zur Sorge“, sagte Sprecherin Sabine Lüke.

Das Gesundheits- und Hygienekonzept an Bord sieht unter anderem vor, dass Reisende vorab einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen müssen, es gibt tägliche Temperaturchecks für Gäste und Besatzung. Um die Abstandsregeln einzuhalten, fahren die Schiffe nur mit 60 Prozent Auslastung. Außerdem werden nur Balkonkabinen und Suiten belegt. (rg)