„Mein Schiff“: Gäste schon an Bord – doch DIESE Durchsage ändert alles!

Eine Durchsage an Bord von „Mein Schiff“ änderte alles
Eine Durchsage an Bord von „Mein Schiff“ änderte alles
Foto: imago images

Ein ziemlich skurriles Erlebnis für die Gäste auf der „Mein Schiff 1“ und „Mein Schiff 2“, die eigentlich zu den Panoramafahrten von Tui Cruises nach Norwegen aufbrechen sollten!

Das Unternehmen hat es geschafft, in den Krisenzeiten zumindest ein kleines Angebot für die Fans aufrechtzuerhalten. Dass da aber gerne mal was nicht so glatt läuft auf der „Mein Schiff", zeigt dieser viel beachtete Fall.

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„Mein Schiff“-Kreuzfahrt für einige vorbei, bevor sie begonnen hat

Eigentlich sollte die „Mein Schiff 2“ am Freitag auf ihre Panoramareise von Hamburg aus in die norwegischen Fjorde aufbrechen, die „Mein Schiff 1“ sollte das Gleiche ab Kiel tun. Doch daraus wurde nichts, berichtet das Fach-Portal „Schiffe und Kreuzfahrten“.

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Denn: Die norwegischen Behörden haben nicht nur Landgänge verboten, sondern auch das Einlaufen in die Hoheitsgewässer. Ausgenommen seien nur Fähren und wichtige Schiffe für den Erhalt der Infrastruktur.

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Eigentlich war auf der Kurz-Kreuzfahrt die Durchfahrt verschiedener Fjorde in Norwegen geplant – alles hinfällig. „Um 17.45 Uhr gab es eine Borddurchsage, bei der die Gäste beider Schiffe darüber informiert wurden, dass die erste Panoramafahrt in die Ostsee geht und nicht wie geplant nach Norwegen“, berichtet das Portal. Zuerst gehe es nach Stockholm, dann nach Turku, später nach Helsinki – jeweils ohne Landgang.

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Daten und Fakten zu „Mein Schiff“:

  • Insgesamt sieben Kreuzfahrtdampfer zählen zur „Mein Schiff“-Flotte der Reederei Tui Cruises
  • Die gesamte „Mein Schiff“-Flotte fährt unter der Flagge von Malta, daher gibt es auch keine Umsatzsteuer an Bord
  • Die Reederei hat ihren Firmensitz in Hamburg
  • Bis voraussichtlich 2026 sollen drei neue „Mein-Schiff“-Kreuzer gebaut werden
  • Insgesamt ca. 6.980 Besatzungsmitglieder sind an Bord der Schiffe für Tui Cruises im Einsatz

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Die Gäste hatten die Möglichkeit, die Reise direkt wieder abzubrechen und ihr Geld zurück zu bekommen, wenn sie mit der Routenänderung nicht einverstanden waren. Kurz nach dem Check-in hätten sie das Schiff dann wieder verlassen müssen.

Ausschlaggebend für die norwegischen Maßnahmen dürften Corona-Infektionen an Bord der Hurtigruten gewesen sein. Die norwegische Reederei hatte als erstes wieder Kreuzfahrten von Deutschland aus angeboten, sogar Landgänge in Norwegen waren wieder möglich, gewährt vom Staat.

Strafe für Hurtigruten trifft auch „Mein Schiff“

Doch nach dem Corona-Ausbruch an Bord der „Roald Amundsen“ geht es nun zwei Schritte zurück: Hieß es zunächst, dass keine Landgänge für 14 Tage stattfinden dürfen, dürfen Kreuzfahrtschiffe jetzt überhaupt nicht einlaufen.

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Bei Besatzungsmitgliedern der „Amundsen“ waren zunächst erste Infektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Bis Freitag stieg die Zahl der bestätigten Ansteckungen unter der Besatzung und den Fahrgästen auf zwei Kreuzfahrten des Schiffes inzwischen auf 62, 41 Crew-Mitglieder und 21 Passagiere.

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Eigentlich hatte das Unternehmen Tui Cruises, zu dem „Mein Schiff“ gehört, ein schlüssiges Hygiene- und Sicherheitskonzept vorgelegt, das auch abgesegnet worden war von den norwegischen Behörden, berichtet „Schiffe und Kreuzfahrten“. Nun gab es aber offenbar eine Kollektivstrafe für alle Reedereien.

Auch beim Konkurrenz-Unternehmen Aida gibt es neue Nachrichten. Dort sind Kunden trotz der positiven Nachricht für einen Neustart über das Agieren des Konzerns enttäuscht. Mehr dazu kannst du >>> hier lesen. (jds)