MV: Mann bricht durch Eis auf See – als ein Polizist helfen will, passiert das nächste Drama

MV: Auch wenn Seen einen zugefrorenen Eindruck erwecken, kann das Eis noch sehr brüchig sein (Symbolbilid).
MV: Auch wenn Seen einen zugefrorenen Eindruck erwecken, kann das Eis noch sehr brüchig sein (Symbolbilid).
Foto: imago images/Volker Preußer

Vielerorts sorgen die kalten Temperaturen in Deutschland dafür, dass Bäche, Flüsse, Kanäle und Seen gefrieren. So auch in Lübzin in Mecklenburg-Vorpommern (MV).

Am Freitagmorgen gegen 10:30 Uhr meldeten Bürger der dortigen Polizei, dass eine Person in den Lübziner See eingebrochen sei. Sofort rückten mehrere Streifenwagen sowie Feuerwehr- und Rettungsdienst zum Einsatzort in MV an.

MV: Einwohner versuchen Eingebrochenem zu helfen

Währenddessen taten sich Einwohner aus Lübzin zusammen und versuchten dem Eingebrochenen zu helfen. Durch das Hinwerfen von Wäscheleinen, an denen er sich festhalten konnte, hielt er sich über Wasser.

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Der Versuch eines Anwohners, mit einer Leiter zu dem 71-jährigen Deutschen zu gelangen, blieb erfolglos. Anschließend versuchten die gerufenen Polizisten ihr Glück.

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Das ist Mecklenburg-Vorpommern:

  • Mecklenburg-Vorpommern ist das am dünnsten besiedelte deutsche Bundesland
  • 1,6 Millionen Menschen leben in Mecklenburg-Vorpommern
  • Mecklenburg-Vorpommern zählt insgesamt 337 Kilometer Außenküste
  • Mit Heiligendamm hat Mecklenburg-Vorpommern den ältesten Seebadeort Deutschlands (gegründet 1793)
  • In Schwerin, der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, leben 96.000 Menschen
  • Rostock ist mit über 208.000 Einwohnern die größte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern

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MV: Polizist bricht auf See ein

Als die Beamten zu dem Mann „robbten“, brach einer von ihnen ein und versank bis zum Bauch im eiskalten Wasser. Glücklicherweise konnte der 24-jährige Polizist umgehend herausgeholt werden. Er wurde von den Anwohnern mit Decken und Getränken versorgt.

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Währenddessen konnten die anderen Beamten mit einer Leiter als Zwischenstück nun doch zu dem Eingebrochenen gelangen und ihn aus dem Wasser holen.

MV: Polizei spricht erneute Warnung aus

Der 71-Jährige wurde stark unterkühlt ins Krankenhaus gebracht. Der Beamte ging heiß duschen und setzte seinen Dienst fort.

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Die Polizei warnt daher noch einmal dringend vor dem Betreten von Eisflächen auf Seen, Flüssen oder Kanälen. Trotz der zurückliegenden Tage mit Temperaturen im Minusbereich ist noch keine tragende Eisfläche vorhanden. (mk)