Norderney: Hotelbesitzerin hat große Sorgen wegen ihrer Gäste – doch dann kommt diese Nachricht

Auch die Hotels auf der Ostfriesischen Insel Norderney müssen im November für Touristen zu bleiben
Auch die Hotels auf der Ostfriesischen Insel Norderney müssen im November für Touristen zu bleiben
Foto: imago images

Viele Urlauber brachen Anfang des Jahres ihre Reisen aufgrund des Lockdowns vorzeitig ab. Auch zahlreiche Touristen auf der ostfriesischen Insel Norderney mussten ihren Aufenthalt ungeplant beenden.

Ob dieses Szenario vom Frühjahr beim kommenden „November-Lockdown“ wieder eintritt, sorgt bei vielen Besuchern der Insel Norderney für Kopfzerbrechen.

Norderney: Beschluss der Bundesregierung sorgt für Verwirrung

Der Beschluss vom vergangenen Mittwoch sieht ganz klar ein Beherbungsverbot deutscher Hotels vor. Sie dürfen keine Reservierungen von touristischen Reisen mehr annehmen. Erlaubt sind nur noch Übernachtungen für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke.

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Dieser Beschluss soll ab den 2. November in Kraft treten und für den kompletten Monat November gelten. Nun stellt sich aber die Frage, was mit den Leuten passiert, die bereits im Urlaub sind.

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Das ist Norderney:

  • Norderney ist eine der Ostfriesischen Inseln und liegt in der Nordsee
  • Norderney ist nach Borkum die zweitgrößte Insel dieser Inselgruppe
  • Norderney hat eine Fläche von 26,29 Quadratkilometern
  • Norderney ist eine Düneninsel, die mit der Zeit aus von der Meeresströmung angespültem Sand gewachsen ist

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Hotelbesitzerin auf Norderney sucht Klarheit bei Ministerpräsident Weil

Eine Hotelbesitzerin auf Norderney konfrontierte Niedersachsens Ministerpräsident, Stephan Weil (SPD), genau damit.

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Der Ministerpräsident war nämlich am vergangenen Donnerstag zu Gast bei der FFN-Radiosendung „Franky & Co. - Niedersachsens Morgenshow“ und stellte sich den Sorgen der Bevölkerung. Es gab zahlreiche Anrufe von Gastronomen, Fußball-Fans, Hoteliers und vielen mehr.

Die Betreiberin eines Hotels auf Norderney stellte die Frage, ob die Gäste, die bereits da sind, ab Montag abreisen müssten. Weil antwortete zuversichtlich: „Die Gäste, die da sind, die können ihren Aufenthalt auch zu Ende haben.“

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Diese Aussage steht aber faktisch gegen den Beschluss, den die Bundeskanzlerin, Angela Merkel am vergangenen Mittwoch vorgestellt hat. Dieser betrifft nämlich auch den direkten Stopp des Inlandtourismus' ab November.

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„Aber niemand muss jetzt am Montag Hals über Kopf sein Hotel verlassen“, sagte Weil während dem Radio-Interview. Ja, was denn nun?

Verwirrung auf Norderney und Co. gelöst?

Ob diese Zuversicht des Ministerpräsidenten die Verwirrung der Hotelbetreiber auf den Ostfriesischen Inseln und in Niedersachsen gelöst hat, ist fraglich.

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Die Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes, Carola Schmidt, begrüßte zwar die Aussage von Stephan Weil, äußerte aber auch ihre Zweifel. Sie stellte klar: „Das brauchen wir aber schriftlich!“ (pag/dpa)