Norderney: Was Menschen auf der Insel entdeckt haben, ist spektakulär!

Am Nordstrand von Norderney bietet sich den Menschen ein spektakuläres Naturphänomen (Symbolbild).
Am Nordstrand von Norderney bietet sich den Menschen ein spektakuläres Naturphänomen (Symbolbild).
Foto: imago images/Priller&Maug

Es ist wirklich ein spektakuläres Naturphänomen, das Menschen auf Norderney entdeckt.

Möglich gemacht hat es die eisige Kälte und der Ostwind der letzten Tagen in Norddeutschland. Dadurch kommt es zu Niedrigwasser an der Küste. Die Entdeckung auf Norderney ist darauf zurückzuführen.

Norderney: DAS liegt gerade bergeweise am Strand

Dort liegen nämlich Berge von Schwertmuscheln und Seesterne am Nordstrand der Insel. Aufnahmen davon hat die „Norderneyer Zeitung“ auf Facebook geteilt. Die Fotos stoßen auf viel Aufmerksamkeit.

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Das ist Norderney:

  • Norderney ist eine der Ostfriesischen Inseln und liegt in der Nordsee
  • Norderney ist nach Borkum die zweitgrößte Insel dieser Inselgruppe
  • Norderney hat eine Fläche von 26,29 Quadratkilometern
  • Norderney ist eine Düneninsel, die mit der Zeit aus von der Meeresströmung angespültem Sand gewachsen ist

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„Krass“, schreibt zum Beispiel ein Mann. „Wow“, eine Frau. Und einige sind traurig, dass sie gerade nicht auf Norderney sein können, um die Muscheln sammeln zu können.

Strand auf Norderney ist voll mit Muscheln

Einer findet sogar: „Man müsste da mal wieder aufräumen“. Ganz unrecht hat er wohl nicht, denn der Strand ist wirklich über viele Meter voll mit den Muscheln. Aber so wirklich dürfte sich daran wohl keiner stören.

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Und zwei weitere Frauen machen darauf aufmerksam, dass es dieses Phänomen vor einigen Jahren schon mal gab. Schuld daran sei die Wetterlage. Und das stimmt.

Phänomen tritt nicht zum ersten Mal auf Norderney auf

Im Januar 2010 wurden ebenfalls tonnenweise abgestorbene Schwertmuscheln an die Strände von Juist, Borku, Norderney und Langeoog gespült. Dabei handelte es sich um die Amerikanische Schwert- oder Scheidenmuschel.

Eine Sprecherin der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer in Wilhelmshaven sagte damals der „Welt“, dass diese Muschel, anders als die heimischen Schwertmuscheln, temperaturempfindlich sei.

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Zudem siedele sie im oberflächennahen sandigen Sediment, wo sie kaum gegen den langanhaltenden Frost geschützt sei. Und daher wird sie bei Ostwind auch schneller an den Strand gespült. (mk)