Nordsee: Dieses dramatische Ereignis vor 50 Jahren beschäftigt die Menschen noch heute

Ein Fischkutter fährt vor Dagebüll über die sturmgepeitschte Nordsee. Vor 50 Jahren ereignete sich hier ein schweres Schiffsunglück.
Ein Fischkutter fährt vor Dagebüll über die sturmgepeitschte Nordsee. Vor 50 Jahren ereignete sich hier ein schweres Schiffsunglück.
Foto: dpa

Ein schweres Unglück an der Nordsee-Küste ist noch heute Gesprächsthema im nordfriesischen Dagebüll.

Wer Urlaub an der Nordsee auf Nordfriesischen Inseln wie Föhr oder Amrum macht, der kennt die Fähren, die die Menschen sicher vom Festland hin und wieder zurückbringen. Bei Sturm kann es auch mal schön schaukelig werden. Dann fetzt das Wasser in Dagebüll über die Deiche und die Mole.

Nordsee: Wind wird zum Orkan

Vor über 50 Jahren machte sich eine Fähre mit Passagieren von Föhr aus im Sturm auf den Weg zurück zum Festland. Doch das Ganze lief nicht wie geplant.

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Die „Pidder Lyng“ ist im Januar bei eiserner Kälte unterwegs, überall liegen Schnee und Eis. Und dann kommt es zu einem Unglück, an das der NDR in einem Beitrag erinnert.

Denn während der Fahrt wird aus dem Wind ein Orkan und ein Bullauge der Fähre geht kaputt, Eiswasser dringt in das Schiff. Und auch die Ruderanlage wird beschädigt.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Wunder an der Nordsee

Die Seenotrettung eilt zur Hilfe und will mit einer Leine abschleppen, beim Rettungsversuch gerät diese jedoch in die Schraube des Rettungskreuzers und auch er wird manövrierunfähig.

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Beide Schiffe treiben nun in der eisigen Nordsee umher. Und dann geschieht ein absolut kurioses Wunder.

Denn eine besonders große Welle beförderte beide Schiffe letztlich auf den Deich von Dagebüll auf die großen Steine. Das Tolle: niemand wurde verletzt!

Vier ganze Wochen wurden die gestrandeten Schiffe an der Nordsee zur Touristenattraktion und dann von einem Kran geborgen und bald wieder in den Dienst gestellt. Gesprochen wird laut des Berichts über das Glück im Unglück noch heute. (rg)