Nordsee: Dringende Warnung an Menschen entlang der Küste – „Auf keinen Fall anfassen“

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Was sind die Unterschiede zwischen Nord- und Ostsee?

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Es gibt eine dringende Warnung für alle Menschen an der Nordsee-Küste.

Es geht um den Seehund-Nachwuchs an der Nordsee.

Nordsee: „Das kann herzzerreißend klingen“

Angesichts der beginnenden Nachwuchszeit bei den Seehunden warnt die Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer davor, scheinbar verlassene Seehundbabys anzufassen und zu stören. Die Heuler genannten Tiere heißen so wegen ihres Rufes nach der Mutter.

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„Das kann herzzerreißend klingen, ist aber nichts anderes als ein normaler Kontaktlaut“, sagte der Seehundexperte der Nationalparkverwaltung Armin Jeß am Dienstag. Denn häufig sei das Junge, zum Beispiel durch die Strömung, vorübergehend von der Mutter getrennt worden. „Das Heulen dient dann der Wiedererkennung zwischen beiden.“

Abstand zu Seehunden an der Nordsee wahren

Aktuell hat die Hauptgeburtszeit bei den Seehunden begonnen, die zwischen Anfang Juni und Mitte Juli liegt. Menschen, die einem solchen Heuler begegnen, sollen das Tier den Angaben zufolge auf keinen Fall anfassen, Hunde von ihm fernhalten und auf Abstand bleiben, damit die Mutter sich ungestört nähern kann.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Es gibt allerdings auch Fälle, in denen ein solcher kleiner Seehund wirklich menschliche Hilfe benötigt, wie die Nationalparkverwaltung mitteilte.

Da dies aber nur Fachleute der Verwaltung – die sogenannten Seehundjäger – erkennen können, sollte im Falle eines Heulerfundes demnach umgehend der zuständige Seehundjäger oder die Polizei informiert werden.

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Weitere News von der Nordsee:

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Die Experten veranlassen gegebenenfalls auch den Transport zur Seehundstation Friedrichskoog. Hier wird seit Mitte Mai mit Lønne der erste Heuler der Saison aufgepäppelt.

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Seehund oder Kegelrobbe?

  • Bei beiden Tieren handelt es sich um Robben-Arten
  • Seehunde sind die häufigste Robben-Art auf Sylt, ihr Bestand im gesamten Wattenmeer beläuft sich auf circa 40.000 Tiere
  • Die Kegelobbe ist das größte Raubtier Deutschlands, ihr Name kommt von ihren kegelförmigen Zähnen, der Bestand liegt bei circa 8.000 Tieren
  • Seehunde werden bis zu 1,80 Meter groß, Kegelrobben bis zu 2,60 Meter
  • Kegelrobben bringen ihre Jungen im Dezember und Januar zur Welt. Bei der Geburt haben sie schneeweißes Fell, das sogenannte Embryonalfell, das nach circa vier Wochen verschwindet
  • Seehunde bringen ihre Jungen im Juni und Juli zur Welt. Sie wechseln ihr Fell noch im Mutterleib

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Das Jungtier wurde am 11. Mai als Frühchen in List auf Sylt gefunden. Mehr zu Lønne erfährst du >>> hier. (kbm mit dpa)