Nordsee: Seltenes Phänomen! Was ein Mann hier festgehalten hat, ist faszinierend

In Husum an der Nordsee gibt es ein seltenes Phänomen.
In Husum an der Nordsee gibt es ein seltenes Phänomen.
Foto: picture alliance/dpa | Gregor Fischer & IMAGO / Westend61 (Montage MOIN.DE)

Seit Jahrhunderten schon lockt Husum Menschen an die Nordsee-Küste. Nicht nur, weil es etwa ein Urlaubsort für viele ist, sondern wegen eines Phänomens, das ganz selten ist.

Jetzt hat ein Mann in Husum an der Nordsee mit einem Foto das sensationelle Erlebnis festgehalten.

Nordsee: DIESES Bild sorgt für Begeisterung

Dabei handelt es sich um Husums beliebte Krokusblüte. Auch in diesem Jahr blühen wieder Millionen Krokusse im Husumer Schlosspark, die für erste Frühlingserlebnisse sorgen.

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So auch bei Heiko Döhrling, der dann davon ein Bild in eine Facebook-Gruppe gepostet hat.

Zu sehen ist ein Blüttenteppich aus Krokussen. Auf das Foto reagieren viele Nordsee-Fans mit Begeisterung. Ingesamt 740 Gefällt Mir-Angaben gibt es auf die Aufnahme des Mannes.

Nordsee: „Was für ein Traum“

Eine Frau kommentiert: „Was für ein Traum.“ „War mal in Husum; habe diese schöne Pracht bewundern dürfen. Einfach nur Traumhaft schön“, schreibt ein anderes Gruppenmitglied.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Doch bei vielen löst es auch Trauer aus. Denn die Krokusse ziehen in normalen Zeiten Zehntausende Gäste von nah und fern an, aufgrund der Corona-Pandemie bleibt es dieses Jahr überwiegend den Einheimischen vorbehalten.

Nordsee: Krokusblütenfest fällt wieder aus

So fällt das traditionelle Krokusblütenfest, das in der Regel im März gefeiert wird, wie im vergangenen Jahr erneut aus.

Seit den 1990er Jahren feiern die Kaufleute der kleinen Hafenstadt das „Blütenwunder“ in Norddeutschland. Peter Cohrs von der Werbegemeinschaft Husum erzählt der Deutschen-Presse-Agentur, dass ein solch riesiges lila Blütenmeer wild wachsender Krokusse in Nordeuropa nur noch in Husum gibt.

Und mittlerweile werden in vielen Regionen der Republik extra Busreisen zur Krokusblüte organisiert.

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Für bessere Zeiten: 10 Reise-Tipps für die Nordsee:

  • Lütetsburg
  • Cuxhaven
  • Sankt Peter-Ording
  • Wattenmeer, zum Beispiel Neuwerk oder Nordstrand
  • Husum
  • Niedersachsens Küste: Neuharlingersiel, Dangast, Greetsiel
  • Festlandorte in Schleswig-Holstein, zum Beispiel Brunsbüttel
  • Ostfriesische Inseln
  • Sylt
  • Schleswig-Holsteins Nordsee-Inseln (Föhr, Amrum, Helgoland)

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Nordsee: Krokusse stammen ursprünglich aus südlichen Regionen Europas

Dabei stammen die Krokusse ursprünglich aus südlichen Regionen Europas. Es gibt zwei Erklärungsversuche, warum die Frühlingsboten nach Husum kamen:

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Entweder hatten Mönche im 15. Jahrhundert die lila blühenden Pflanzen dort in ihrem Klostergarten angesiedelt, um Safran aus den getrockneten Narben der Krokusse zu gewinnen und damit ihre liturgischen Gewänder zu färben.

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Oder Herzogin Marie Elisabeth pflanzte sie Mitte des 17. Jahrhunderts an, um aus den Krokussen Safran als Gewürz für ihre Zuckerbäckereien zu bekommen. Der lilafarbene Krokus in Husum sieht jedoch nur aus wie der Safran-Krokus. Seine Farb- und Aromastoffe sind für die Safranproduktion ungeeignet.

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Egal welche Legende stimmt, die Krokusse sorgen jedes Jahr für viel Begeisterung an der Nordsee-Küste. (dpa/oa)