Nordsee: Mann fährt das erste Mal nach Langeoog – und löst Mega-Debatte aus! „Völlig überzogen“

Nordsee: Diese 5 Strände musst du gesehen haben

Nordsee: Diese 5 Strände musst du gesehen haben

Wir stellen 5 Nordsee-Strände vor, die du unbedingt gesehen haben musst.

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Zu Himmelfahrt war wohl das erste richtige Sommer-Wochenende in diesem Jahr. Volle Urlaubsorte, verstopfte Autobahnen – beides ist nun zurück (hier mehr dazu). Auf den Nordsee-Inseln waren zudem auch ein paar Urlauber unterwegs, die sich zum ersten mal auf eine Insel wagten.

So auch ein Mann, der sich nach Langeoog an der Nordsee aufmachte – was er dort erlebte machte ihn allerdings fassungslos. Und nicht nur ihn, wie eine hitzige Diskussion nach seiner Reise zeigt.

Nordsee: Urlauber will nicht wiederkommen

Das Eiland gehört zu den Ostfriesischen Inseln in Niedersachsen und steht etwas im Schatten seiner „großen Nachbarn“ wie Norderney oder Borkum. Aber dennoch: schönen Sandstrand gibt es auch auf Langeoog. Der Ersturlauber bezeichnet die Insel als „wunderschön“, er habe den Urlaub dort „trotz des mäßigen Wetters“ genossen. Wiederkommen will er aber trotzdem nicht.

So schreibt er in einem Beitrag: „Im Vergleich zu den anderen Inseln sind die Preise für die Unterkünfte, Restaurantbesuche, Fähre und Parkplatz völlig überzogen. Selbst unsere kleine Tochter fand 4,50 Euro für einen Crêpe ganz schön happig. Schade, wir hätten Langeoog gerne wieder besucht.“

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Das Fazit des Langeoog-Neulings wird unter Nordsee-Fans heißt diskutiert. Von einem Stammgast heißt es:

„Also wir haben ein Haus auf Langeoog und ich fahre mit meinen Eltern seitdem ich 1 Jahr alt bin dort hin. Jetzt im Sommer fahren wir zum ersten mal mit meinem Mann und unseren zwei Kindern zusammen auf die Insel und wir freuen uns tierisch. Ob ich 4,50 Euro für ein Crêpes zahle auf der Kirmes oder auf meiner Lieblingsinsel, macht für mich keinen großen Unterschied. Langeoog ist Langeoog. Natürlich sind die Preise gestiegen, aber das sind sie auch in den Städten und nicht nur auf den Inseln.“

Nordsee: Preise steigen überall

So manch einer ist aber genau wie der Beitragsverfasser deutlich verstimmt wegen der Preiserhöhungen. So schreib eine Frau: „Wir kommen seit 25 Jahren das erste Mal dieses Jahr nicht auf ‚unsere‘ Insel, da die Unterkünfte so unverschämt im Preis angezogen haben. Wir waren in jeder Coronalücke auf Langeoog und haben alle Einschränkungen mitgetragen, aber was jetzt geschieht, ist einfach unverschämt.“

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Genau wie eine weitere Frau, die meint: „Das haben wir auch festgestellt, dass Langeoog sehr teuer geworden ist. Die Unterkünfte nicht so sehr, aber die Gastronomie. Ein 0,5L Bier kostet 6€ und das fast überall im Dorf.“ Eine Einheimische hält jedoch vehement dagegen: „Wir sind also teuer als Juist oder Norderney? Sogar die Lokale in den Küstenorten am Festland sind teurer als bei uns. Ich kann mit guten Gewissen behaupten, dass Langeoog noch mit die günstigste Insel von den Ostfriesischen ist.“

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Die Gastronomie versucht nicht nur an der Nordsee, irgendwie über die Runden zu kommen. In Nordrhein-Westfalen, wo sehr viele Ostfriesland-Urlauber wohnen, erhob ein Restaurant sogar einen Eintrittspreis von drei Euro für Erwachsene, um die binnen weniger Wochen stark gestiegenen Kosten für Lebensmittel, Energie und Personal aufzufangen. Kurze Zeit darauf schaffte das Restaurant den Beitrag aber wieder ab, nachdem das Vorgehen bundesweit für Aufsehen gesorgt hatte.

Das ist Langeoog

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Nordsee: Gastronomen müssen neu kalkuliren

Der Gaststätten-Verband Dehoga rechnet damit, „dass aufgrund der signifikanten Preissteigerungen fast alle Gastronomen ihre Gerichte neu kalkulieren müssen und folgend Preisanpassungen vornehmen müssen“.

Unlängst hatte eine Dehoga-Umfrage unter den Mitgliedern des Verbands ergeben, dass rund neun von zehn Unternehmern steigende Preise für Energie und Lebensmittel als enorme Herausforderung betrachten. Sieben von zehn waren auch wegen der höheren Personalkosten besorgt.

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Wer also nicht nach Langeoog, sondern vielleicht nach Norderney, Borkum, Sylt oder Amrum fährt, der braucht nicht damit zu rechnen, dass die Preise dort nicht gestiegen sind. (rg mit dpa)