Nordsee: Retter zeigen heftige Aufnahmen – manchem dürfte schon beim Zugucken schlecht werden

Seenotretter auf der Nordsee ist kein Job für jeden
Seenotretter auf der Nordsee ist kein Job für jeden
Foto: imago images

Sie sind so etwas wie die Helden der Meere: Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Ständig sind sie auf der Nordsee und Ostsee im Einsatz, müssen Schiffbrüchige retten oder auch Menschen, die in Häfen ins Wasser fallen (MOIN.DE berichtete).

Seenotretter ist kein Job für jeden. Eine gehörige Portion Mut, Geschicklichkeit und Verantwortungsbewusstsein gehören dazu, wenn man auf der Nordsee oder Ostsee Leben retten möchte. Und was für viele Menschen auch ein Hindernis sein dürfte: Die Seetauglichkeit.

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In der Nordsee rettet Horst Heiner Kneten

Denn wer nicht seetüchtig ist, der wird so seine Probleme haben auf den Schiffen der Seenotretter. Das Ganze ist nun mal kein gemütlicher Ausflug wie mit der Aida. Wobei es ja selbst dort mal zu Seegang kommen kann, der so manchem Gast schon den Magen umdreht.

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In Hörnum ist das Seenotrettungsboot „Horst Heiner Kneten" stationiert.

Es wurde 2006 bei der Fassmer-Werft in Berne gebaut. Benannt ist es laut DGzRS nach einem Spender, aus dessen Nachlass die Gesellschaft den Bau finanziert hat.

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Das Schiff hat eine Maschinenleistung von satten 320 PS und schafft damit stolze 33 Stundenkilometer. Auf Twitter haben die Retter jetzt ein On-Board-Video veröffentlich, das eindrucksvoll zeigt, wie wackelig es dabei sogar werden kann, wenn es niedrigen Wellengang gibt. Das verträgt sicher nicht jeder Magen gut:

Nordsee: Auf dem Weg in die Werft

Ein bisschen erinnert das Ganze an das letzte Stück auf einer Fahrt mit einer „Wilden Maus“-Achterbahn, wo es grundsätzlich immer nochmal steil runter und wieder hoch geht.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Die Retter sind auf dem Video übrigens nicht in einem dramatischen Einsatz, um Leben zu retten, sondern lediglich auf dem Weg in die hauseigene Werft in Bremen, um an der „Horst Heiner Kneten" rumzuschrauben.

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„Der Respekt vor dem Meer fährt immer mit", heißt es von der DGzRS, was auch ein anderes Video beweist:

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Nordsee und Ostsee: 3400 Menschen geholfen

Die Seenotretter sind in den ersten zehn Monaten dieses Jahres bereits rund 1.600 Mal auf der Nord- und Ostsee im Einsatz gewesen. Dabei halfen sie rund 3.400 Menschen, von denen sie 37 aus direkter Seenot und somit aus unmittelbarer Lebensgefahr retteten

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Zuletzt berichteten wir über einen Fall, bei dem ein Mann an der Ostsee im allerletzten Moment noch Hilferufe hörte und die DGzRS alarmiert werden konnte. Mehr dazu kannst du >>> hier lesen. (rg)