Nordsee: Strandurlaub trotz Corona – das musst du jetzt beachten

Immer mehr Touristen zieht es jetzt wieder an die Nordsee und auf die Inseln.
Immer mehr Touristen zieht es jetzt wieder an die Nordsee und auf die Inseln.
Foto: Blickwinkel/Imago

Viele Menschen lieben die Nordsee und haben in den vergangenen Wochen unter echten Entzugserscheinungen gelitten. Denn durch die Corona-Krise war der Urlaub auf Sylt & Co. lange Zeit nicht möglich.

Doch langsam öffnen die Urlaubsorte an der Nordsee sich wieder für Besucher. Allerdings gibt es einige Regeln zu beachten!

Nordsee: Touristen wieder erlaubt

„Einen Sylturlaub, wie ihn viele aus den vergangenen Jahren gewohnt sind, kann und wird es diesen Sommer nicht geben“, sagt Moritz Luft, der Leiter des Sylt Marketing. Denn die Urlauber müssen einige Dinge beachten.

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Zum Beispiel die Maskenpflicht. Eine Mund-Nase-Bedeckung wird auch im Urlaub zum ständigen Begleiter gehören – egal, ob beim Stöbern in der Lieblingsboutique, beim Einkauf im Supermarkt oder bei der Busfahrt über die Inseln.

Überall in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist das Tragen in Bussen, Bahnen und Geschäften Pflicht.

Viele Regeln kennt man vom Festland

Die Anreise wird teils etwas anders als sonst ablaufen, aber sie sollte sicher sein: Die Fährschiffreedereien, die zu den Inseln fahren, haben sich einiges überlegt, um ihre Gäste sicher in den Urlaub zu bringen.

Wer möchte, darf beispielsweise bei der Überfahrt nach Föhr und Amrum anders als in Vor-Corona-Zeiten im Auto sitzen bleiben. Bei der Anreise mit der Bahn gelten die gleichen Regeln wie im Rest des Landes.

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Auch das Abstandhalten gilt weiterhin. Zum Glück seien die Menschen das inzwischen schon gewohnt, sagt Göran Sell, Geschäftsführer der Touristik-Gesellschaft auf Borkum.

„Das ist auf dem Festland eingeübt und das bringen die Gäste mit“.

Gedränge am Strand bitte vermeiden

Natürlich gibt es überall Orte, die besonders beliebt und gut besucht sind. Strände und Promenaden zum Beispiel. Was, wenn es dort zum Gedränge kommt?

„Geht auf Entdeckungstour, denn: Hinterm Strand geht's weiter!“, empfiehlt die Tourismus-Agentur Lübecker Bucht.

In Geduld üben

Generell sollten Geduld und Rücksichtnahme geübt werden, so Vertreter der Touristikbranche.

Egal ob bei der Warteschlange beim Bäcker, beim Strandspaziergang oder indem man den Restaurantbesuch nicht zu lang werden lässt, damit auch andere Gäste noch eine Chance auf einen Sitzplatz bekommen.

Hotel-Service muss verringert werden

Im Hotel oder der Ferienwohnung wird vieles anders sein.

Infomappen, Zeitungen und andere schlecht zu reinigende Utensilien, die oft von verschiedenen Menschen in die Hand genommen werden, dürfen in Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise nicht ausliegen.

Frühstücksbuffets wird es ebenfalls nicht geben, auch die Wellnessbereiche sind in vielen Hotels aktuell noch geschlossen.

Vielerorts sind größere und kleinere Veranstaltungen bis weit in den Sommer hinein abgesagt worden. Geführte Wattwanderungen oder Sport am Strand sind oftmals aber möglich, wenn auch unter Einschränkungen.

Freibäder und Freizeitparks dürfen in Niedersachsen am 25. Mai wieder öffnen, in Mecklenburg-Vorpommern nur die Freibäder. Öffnungsdaten für solche Einrichtungen in Schleswig-Holstein gab es noch nicht.

Baden ist meistens möglich

Aber: Baden im Meer geht immer – „die Nordsee hat immer geöffnet“, heißt es auf Helgoland, wo das öffentliche Freibad ebenfalls noch zu ist.

Hygiene und Abstände als Grundregeln

Aber auch bei Schwimmen gilt ebenso wie beim Sonnenbaden, Strandspaziergang und Sport: Die bekannten Hygieneregeln und Mindestabstände müssen eingehalten werden.

Somit ist der Nordsee-Urlaub zwar noch nicht „wie früher“ möglich – aber er ist möglich. Und wenn alle ein bisschen Rücksicht nehmen, wird er sicher super! (wt/dpa)