Nordsee: Tragisches Unglück! Zwei Segler tot im Wasser entdeckt

Für zwei Segler endete eine Fahrt auf der Nordsee von der Insel Neuwerk in Richtung Festland tödlich (Symbolbild).
Für zwei Segler endete eine Fahrt auf der Nordsee von der Insel Neuwerk in Richtung Festland tödlich (Symbolbild).
Foto: imago images/Peter Endig

Zwei Männer sind bei einem Segelunfall auf der Nordsee ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich bei Cuxhaven.

Am Sonntag gegen 10.30 Uhr informierte die Besatzung einer Segelyacht die Seenotleitung Bremen der DGzRS über ein gekentertes Boot auf der Nordsee. Das rund sieben Meter lange Boot wurde kieloben treibend etwa fünf Kilometer nordwestlich von Nordholz gesichtet.

Nordsee: Segler werden tot geborgen

Sofort leiteten die Seenotretter eine groß angelegte Suche ein. Die Männer wurden nach Angaben der Seenotretter am Sonntag „fast zeitgleich“ gegen 13.30 Uhr entdeckt.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Schelfmeer
  • sie ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Fläche der Nordsee beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Sie konnten nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden. Einer der Männer trieb leblos im Wasser, den anderen fanden DLRG-Taucher verfangen unter dem gekenterten Segelboot.

Segler waren Samstagabend auf der Nordsee unterwegs

Recherchen der Seenotretter haben ergeben, dass die Männer am Samstag gegen 19 Uhr von der Insel Neuwerk aus in Richtung Festland aufgebrochen waren. Dort kamen sie aber nie an. Zum Zeitpunkt des Aufbruchs sei das Wetter noch gut gewesen, hieß es.

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Allerdings habe es bereits Hinweise auf eine Verschlechterung gegeben, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei.

Wetter verantwortlich für das Unglück auf der Nordsee?

An der Suche waren die Seenotrettungskreuzer Hermann Rudolf Meyer (Bremerhaven) und Anneliese Kramer (Cuxhaven), jeweils ein Hubschrauber der Deutschen Marine und von Northern Helicopter sowie mehrere Einheiten von Freiwilligen Feuerwehren beteiligt.

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Die Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. (mk mit dpa)