Nordsee: U-Boot wird ins Dock geschleppt, dann gibt es plötzlich einen lauten Knall

Nordsee: Das U-Boot „Wilhelm Bauer“ musste von seinem angestammten Platz weichen
Nordsee: Das U-Boot „Wilhelm Bauer“ musste von seinem angestammten Platz weichen
Foto: Alimdi/Imago

Bremerhaven. Anspannung in Bremerhaven an der Nordsee: Dort musste ein riesiges U-Boot seinen Stammplatz am Technikmuseum verlassen. Den Koloss zu transportieren war eine extrem nervenaufreibende Angelegenheit.

Denn an der Nordsee musste das 77 Meter lange(!) U-Boot durch einige schmale Stellen und unter niedrigen Brücken hindurch.

Nordsee: U-Boot wird verlegt

Es geht um das seit 1945 genutzte U-Boot „Wilhelm Bauer“. Seit Jahren liegt es in Bremerhaven an seinem festen Platz im Museumshafen. Doch dort muss es nun weg.

+++ Nordsee: Ex-Hurrikan trifft auf die Küste – DAS richtete er im Norden an! +++

---------------

Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

---------------

+++ Sylt: Diese Ankündigung sorgte für großes Aufsehen bei Urlaubern – doch was steckt wirklich dahinter? +++

Der Grund: Die „Wilhelm Bauer“ muss repariert und restauriert werden. Und dazu muss sie ans Dock im Kaiserhafen.

Nordsee: Schmale Passagen werden zur Herausforderung

Zwei Schlepper waren dafür zuständig, das lange Boot an seinen Bestimmungsort zu ziehen. Wie die „NWZ“ berichtet, fanden sich viele Zuschauer ein, die das beobachten wollten.

+++ Nordsee: Gruseliger Fund an der Küste – wem gehören diese Knochen? +++

Zwei Stellen galten als besonders heikel: Die Passage der kleinen Klappbrücke und der recht schmale Zugang zum Neuen Hafen. Mehrere bewegliche Brücken mussten für die Reise der „Wilhelm Bauer“ angehoben werden.

Nordsee: Plötzlich ein Knall!

Als das U-Boot dann unter der Glasdrehbrücke hindurchgeschleppt werden sollte, knallte es plötzlich! Zuschauer erschraken waren Boot oder Brücke beschädigt worden?

Nordsee FB
Nordsee FB

Glücklicherweise nicht. Allerdings hatte es einen schwarzen Fender erwischt. Er war geplatzt. Fender sind mit Luft gefüllte, ballonartige Poller, die genau für solche Fälle gedacht sind, um Kollisionen abzufedern und zu verhindern.

---------------

Mehr News aus dem Norden:

---------------

Sie sind sehr stabil und es ließ viele Beteiligte staunen, dass die Wucht des gigantischen U-Boot nun tatsächlich einen zum Platzen brachte,

Nordsee: Restauration wird teuer

Der Rest der kurzen Reise verlief glücklicherweise ohne Zwischenfälle. Jetzt wird die „Wilhelm Bauer“ wieder auf Vordermann gebracht. Die Rundum-Überholung soll etwa 600.000 Euro kosten, schreibt die „NWZ“. (wt)