Ostfriesland: Menschen können nagelneue Brücke nicht benutzen – wegen diesem peinlichen Fehler!

Ostfriesland: Am Fährhafen Langeoog gibt es jetzt eine neue Brücke (Symbolbild)
Ostfriesland: Am Fährhafen Langeoog gibt es jetzt eine neue Brücke (Symbolbild)
Foto: Localpic/Imago

Es gab Zeiten, in denen man sich in Ostfriesland oft ziemlich alberne Witze anhören musste, so wie es später auch beispielsweise Manta-Fahrern oder Blondinen erging.

Jetzt gab es auf einer Insel in Ostfriesland eine derart ärgerliche Panne, dass man in der Region vermutlich froh sein dürfte, dass diese Art von Witzen aus der Mode gekommen ist.

Ostfriesland: Ärgerlicher Patzer auf Langeoog

Auf der ostfriesischen Insel Langeoog wurde aufwendig ein neuer Fähranleger gebaut. Die dazugehörige neue Brücke sollte die unkomplizierte Verladung von Gepäck und Waren auf die Fähre garantieren.

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Das ist Ostfriesland:

  • Region im äußersten Nordwesten von Deutschland
  • Sie besteht aus den Landkreisen Aurich, Leer und Wittmund sowie der kreisfreien Stadt Emden
  • Die ostfriesischen Inseln sind Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge
  • Etwa 467.289 Menschen leben hier (Stand: Dezember 2019)

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Doch damit gibt es ein Problem, von dem man sich wirklich fragt, wie es entstehen konnte: Die Brücke ist rund 40 Zentimeter zu lang.

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Ostfriesland: Fähre konnte nicht richtig anlegen

Damit sie die Fähre und den Anleger so verbindet, wie sie soll, müsste die Fähre eine andere Position im Hafen einnehmen, außerdem reicht dann die Gangway für die Passagiere nicht mehr bis ans Schiff.

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Nach Fertigstellung der Brücke musste in diesem Sommer deshalb regelmäßig ein Frachtschiff das Gepäck, das für die Fähre gedacht war, übernehmen und dann hinter dieser herfahren. Teils bis zu zehn Mal am Tag, berichtet der NDR, und mit Zusatzkosten von rund 200.000 Euro pro Monat.

Ostfriesland: Eine Lösung ist vielleicht in Sicht

Entsprechend ist Langeoogs Bürgermeisterin Heike Horn wenig erfreut über diese Panne des zuständigen Planungsbüros. Sie erklärt, dass die Planer nun immerhin einen Lösungsvorschlag gemacht hätten, der gerade geprüft werde. (wt)