Ostsee: Dieser Mann wird umjubelter Bürgermeister – dann fällt etwas Unfassbares auf

Ostsee: Bürgermeister Robert Wagner sorgt für Aufregung in Timmendorfer Strand
Ostsee: Bürgermeister Robert Wagner sorgt für Aufregung in Timmendorfer Strand
Foto: Agentur 54 Grad/Imago

Timmendorfer Strand. Dieser Mann hat es scheinbar geschafft, eine ganze Gemeinde gegen sich aufzubringen. Am Timmendorfer Strand an der Ostsee ist Bürgemeister Robert Wagner für viele nicht mehr tragbar.

Er kommt eigentlich aus Aachen und ist seit zwei Jahren Bürgermeister der Gemeinde. Doch dort hat er selbst seine eigenen Mitarbeiter in der Verwaltung der Stadt an der Ostsee gegen sich aufgebracht. Und das hat viele Gründe.

Ostsee: Vor zwei Jahren wollten noch alle Robert Wagner

Ins Amt gekommen war Wagner vor zwei Jahren. Auch da wollte man jemanden loswerden: Seine Vorgängerin Hatice Kara (SPD). Darüber berichtet das „Hamburger Abendblatt“.

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Die Gemeindevertreter nahmen damals deswegen Kontakt zu Robert Wagner auf, der schon 2014 Bürgermeister in Westerland auf Sylt werden wollte. CDU, FDP und zwei Wählergemeinschaften schickten Robert Wagner schließlich gegen Kara ins Rennen. Und das mit Erfolg. Er holte die meisten Stimmen und gewann.

Das soll vor allem daran gelegen haben, dass er sich gut bei den Wählern verkaufen konnte.

Ostsee: Eine Sache wurde vergessen

Bei allem Enthusiasmus der Parteien wurde damals aber scheinbar vergessen, dass der 42-Jährige, der im mittleren Dienst bei der Bundeswehr gearbeitet hat, nicht über wirklich viele Qualifikationen verfügt, die laut „Hamburger Abendblatt“ über die Sachbearbeiter-Ebene in einer Verwaltung hinausgehen.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das zweitgrößte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratmeter
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Er war er also nicht wirklich geeignet für das Amt eines Bürgermeisters. Und sobald er mit der Arbeit loslegte, soll sich das auch bemerkbar gemacht haben. Schnell klagten die Mitarbeiter zum Beispiel über Wagners Umgangston.

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Bizarrerweise soll er sich auch die Hauspost ein Jahr lang vorlegen lassen haben, um „die Arbeitsweisen und Leistungsfähigkeit der einzelnen Beschäftigten zu erkennen und messen zu können.“

Was sich der Bürgermeister noch alles erlaubte und wieso er sich schon seit Ewigkeiten nicht mehr im Rathaus blicken ließ, kannst du hier im „Hamburger Abendblatt“ lesen.