Ostsee: Spaziergänger machen besonderen Fund am Strand – „Imposant“

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Was sind die Unterschiede zwischen Nord- und Ostsee?

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Spaziergänger haben auf der Ostsee-Insel Fehmarn einen außergewöhnlichen Fund gemacht.

Was folgte war ein nichtalltäglicher Einsatz für Seehundjäger Wolf-Dieter Weßlin, wie die „Lübecker Nachrichten“ berichten. Denn so etwas gibt es selten an der Ostsee-Küste.

Ostsee: 58 mal 82 Zentimeter groß

Die Spaziergänger bei Staberhuk auf Fehmarn hatten einen Mondfisch gefunden. 58 mal 82 Zentimeter groß und etwa sieben Kilo schwer.

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„Wir haben es überwiegend mit toten Schweinswalen, Seehunden oder Robben zu tun. Mondfische sind da eher Einzelfälle und Zufallsfunde, wenn sie sich in die Ostsee verirrt haben“, sagte Weßlin den „Lübecker Nachrichten“.

Er selbst habe zuletzt vor ungefähr fünf Jahren einen solchen Fisch geborgen. Er sei etwa genau so groß, nur ein wenig schwerer gewesen.

Mondfische können eine imposante Größe annehmen. Sie können bis zu 3,30 Meter lang werden und bis zu 2,3 Tonnen schwer. Da war das Exemplar an der Ostsee-Küste geradezu ein Leichtgewicht im Vergleich.

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Die Spaziergänger hatten den Fisch am ersten Weihnachtstag entdeckt. „Wir wussten im ersten Moment gar nicht, um was für einen imposanten Fisch es sich dabei handelt“, wird der Mann zitiert.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das zweitgrößte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Der Fisch habe noch gezappelt, da hätten sie ihn zurück ins Wasser befördert. Er müsse dann aber wieder an Land gespült worden seien, wo ihn andere Spaziergänger tags darauf fanden.

In der Ostsee überlebt der Mondfisch nicht lange

Eckhard Kasten, der Kollege von Seehundjäger Weßlin auf dem Festland, sagt über den toten Fisch, dass er „bestens erhalten“ sei. In der Ostsee könne der Mondfisch nicht lange überleben. Aufgrund des geringen Salzgehalts könne er seine Schadstoffe nicht über die Haut ausscheiden, er sterbe an Nierenversagen.

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Der Fisch, den die Spaziergänger gefunden haben, wird nun nach Büsum ins Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) gebracht und dort untersucht.

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Erst vor Kurzem hat ein Fischer in der Ostsee einen außergewöhnlichen Fang gemacht. Was er am Neujahrstag aus seinem Netz holte, wog 250 Kilo – und es war kein Fisch. Was es war, erfährst du >>> hier. (kbm)