Ostsee: Frau macht eine abgefahrene Entdeckung am Strand! „Noch nie gesehen“

Aus der Ostsee wurde etwas in großer Menge angespült, was hier sonst eigentlich nicht unbedingt zu finden ist.
Aus der Ostsee wurde etwas in großer Menge angespült, was hier sonst eigentlich nicht unbedingt zu finden ist.
Foto: imago images/Susanne Hübner

Der Anblick, den eine Frau am Ostsee-Strand in Timmendorf gemacht hat, ist wirklich abgefahren. Aufnahmen davon teilt sie in einer Facebook-Gruppe für Küsten-Fans.

Dort wo sonst fast nur Algen, Seegras und vielleicht ein paar Muscheln liegen, wurden jetzt jede Menge Seesterne an den Ostsee-Strand gespült. Doch wie kommt es dazu?

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Ostsee: Phänomen tritt an der gesamten Küste Ostholsteins auf

Das Phänomen ist laut „Kieler Nachrichten“ derzeit an der gesamten Küste Ostholsteins zu beobachten. „Die Seesterne wurden sozusagen vom Sturm überrascht“, sagt Thorsten Reusch, Leiter des Forschungsbereichs Marine Ökologie am Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel.

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Schuld daran ist der Sturm, denn nordöstliche Winde hätten relativ hohe Wellen verursacht. Die Tiere könnten auf dem Sandboden mit ihren kleinen Füßen nur wenig Halt finden, wie der Experte erklärt.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das zweitgrößte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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„Und sofern sie sich in zu flachem Wasser aufhalten, wirft die Dünung sie an den Strand. Um schnell ins tiefere Wasser zu gelangen, sind sie zu langsam“, sagt Thorsten Reusch den „Kieler Nachrichten“.

Bilder von der Ostsee machen Menschen traurig

Die Bilder sind zwar wirklich klasse anzusehen, machen die Menschen aber auch etwas traurig. „Oh Gott, so viele kleine Seesterne“, schreibt zum Beispiel eine Frau unter den Beitrag auf.

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Und einer anderen fällt auf, dass sie „noch nie solche Seesternfarben gesehen“ habe. Eine weitere Nutzerin meint: „Ich hätte versucht sie alle wieder reinzuschmeißen“ – das hätte aber wohl nichts gebracht, denn die Tiere sind bereits tot.

Ostsee-Phänomen tritt nicht zum ersten Mal auf

Übrigens tritt das Phänomen nicht zum ersten Mal auf. Wie Thorsten Reutsch klarstellt, käme ein Massensterben am Strand alle paar Jahre vor und sei nicht ungewöhnlich.

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Letztmalig trat es im April 2019 auf und habe auch nichts mit Klimaveränderungen oder Ähnlichem zu tun.

Wie auch immer: Die Möwen und Seevögel wird es freuen. Einen Großteil werde sich die Ostsee ohnehin zurückholen, sagt Joachim Nitz, Tourismuschef in Timmendorfer Strand.

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Und ansonsten gebe es eine große Strandreinigung vor Ostern. Na, dann ist ja alles geklärt. (mk)