Ostsee: Viele Urlauber nahezu ausgesperrt – SO werden Menschen aus Risikogebieten enttarnt

Blick auf die Ostsee vor Rostock.
Blick auf die Ostsee vor Rostock.
Foto: imago images / Fotoagentur Nordlicht

Was für ein Chaos und das ausgerechnet in der Ferienzeit, als sich viele Menschen nochmal erholen wollten – natürlich auch an der Ostsee.

Vor allem um die Urlauber aus Berlin gibt es dabei Wirbel. Denn die Stadt verzeichnet in innerstädtischen Bezirken teilweise extreme Infektions-Zahlen und gilt als Risikogebiet. Auch ein Urlaub ist somit nahezu augeschlossen. Denn Menschen aus Risikogebieten sollen lieber nicht an die Ostsee kommen, sondern zuhause bleiben. Oder aber nachweisen, dass sie keine Viren mitbringen – und sich dann strengen Regeln unterordnen.

Ostsee: Sorge vor Urlaubern aus Corona-Risikogebieten

Mecklenburg-Vorpommern will das streng kontrollieren. Allerdings nicht an der Grenze des Bundeslands, sondern an anderer Stelle.

Nach Angaben von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) plane Mecklenburg-Vorpommern keine Kontrollen an der Landesgrenze, um die Einreise von Touristen aus einem Corona-Risikogebiet zu überwachen. Dafür gebe es aber Verfahren in den jeweiligen Unterkünften.

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Dort sei zu prüfen, ob Feriengäste aus Berlin und andernorts den geforderten negativen Corona-Test vorweisen können, und dort sei auch Sorge dafür zu tragen, dass die vorgeschriebene Quarantäne eingehalten wird. So berichtet es der „Nordkurier“.

Es gelten strenge Regeln für Menschen aus Gegenden, in denen die kritische Corona-Infektionsschwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage überschritten worden ist: Tagesbesuche sind nicht erlaubt. Bei Buchung einer Unterkunft erfordert die Einreise einen negativen Virus-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

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10 Reise-Tipps für die Ostsee:

  • Rügen
  • Bornholm
  • Usedom
  • Hiddensee
  • Fischland-Darß-Zingst
  • Poel
  • Heiligendamm
  • Timmendorfer Strand
  • Fehmarn
  • Hohwachter Bucht

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Auf Urlauber verzichten möchte man an der Ostsee aber auch nicht

Nach Ankunft müssen sich die Feriengäste nach Maßgabe der Landesverordnung einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen. Die Wartezeit kann durch das zuständige Gesundheitsamt verkürzt werden, wenn ein zweiter, selbst zu bezahlender Test nach 5 bis 7 Tagen ebenfalls negativ ausfällt.

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Hat man da überhaupt noch Lust auf Urlaub? Die Tourismusbranche und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) sind skeptisch. Sie fürchten, dass viele Menschen wegen der Corona-Tests auf eine kurzfristige Reise im Herbsturlaub verzichten.

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Der Präsident des Dehoga-Landesverbandes, Lars Schwarz, macht sich laut „Nordkurier“ Sorgen wegen der harten Vorkehrungen: „In traditionellen Reisezielen wie Usedom und Rügen kommen aktuell 30 bis 40 Prozent der Buchungen aus der Bundeshauptstadt. Wenn die Corona-Ampel dort auf Rot gestellt wird, weiß ich nicht, wie die Hoteliers bei uns die geltende Corona-Quarantäneverordnung umsetzen sollen.“

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Er hätte daher zumindest gerne bundesweit einheitliche Regeln für den Umgang mit Touristen aus Deutschland. (jds)

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